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winfuture.de, 24.08.2010

Firefox 4 Beta 4 bekommt Hardwarebeschleunigung

Die Mozilla Foundation will am kommenden Montag die vierte Beta des Browsers Firefox 4.0 veröffentlichen. Zu den neuen Features gehört die Hardwarebeschleunigung unter Windows sowie eine große Veränderung der Benutzeroberfläche.
Mit Hilfe der Hardwarebeschleunigung soll der Prozessor entlastet werden, indem die Grafikkarte einen Teil der Rechenarbeit übernimmt. Firefox wird dazu unter anderem Direct2D unterstützen, eine Windows-Technologie, die die Darstellung von Texten und Grafiken beschleunigt. Zwar wird diese Funktionalität in die vierte Beta von Firefox 4.0 eingebaut, allerdings wird sie vorerst standardmäßig deaktiviert.
Um den Direct2D-Support in zu aktivieren, müssen die Optionen mozilla.widget.render-mode auf den Wert "6" sowie andgfx.font_rendering.directwrite.enabled auf "true" gesetzt werden. Man findet die Einstellungen in "about:config". Im Dialog "about:support" findet man am unteren Ende eine entsprechende Kontrollmöglichkeit.
Eine weitere Neuerung in der vierten Betaversion werden die Tab-Sets werden, die Mozilla ursprünglich als Tab-Candy bezeichnet hat. Damit lassen sich mehrere Tabs zu Gruppen zusammenfassen und gemeinsam verschieben. Diese Gruppierung wird auch in der Benutzeroberfläche deutlich werden.
Nach der Beta 4 planen die Entwickler noch eine weitere Vorabversion mit neuen Features. Anschließend beginnt dann die Fehlerbeseitigung, so dass der finalen Ausgabe nichts mehr im Wege steht.
Zum Originaltext: Firefox 4 Beta 4 bekommt Hardwarebeschleunigung

 

 

Deka-Studie, 23.08.2010

Ökonomen sehen Chance auf "deutsches Jahrzehnt"

Der Aufschwung macht die Experten mutiger: Die Deka-Bank spricht schon von der Chance auf ein "deutsches Jahrzehnt" – und empfiehlt Lohnsteigerungen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article9158123/Oekonomen-sehen-Chance-auf-deutsches-Jahrzehnt.html?wtmc=Newsletter.NL_Weltbewegt

 

 

aus Acquisa news, 27.05.2010

Infas und Fittkau prognostizieren I-Pad-Erfolg

Laut einer Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Infas, Bonn, sind sechs Prozent der Bürger am Kauf eines I-Pads interessiert. Fittkau & Maaß kommt in seiner W3B-Analyse sogar auf acht Prozent.
73 Prozent der 1.500 von Infas befragten Deutschen ist das I-Pad immerhin ein Begriff (zum Vergleich: das I-Phone kennen 80 Prozent). Sogar in dem Fünftel der Bevölkerung, das zurzeit noch nicht über einen Internetzugang verfügt, liegt die Bekanntheit bei 53 Prozent.
Weitere Infas-Ergebnisse: Unter den Bundesbürgern mit starker Technikaffinität zeigt jeder Fünfte ein gesteigertes Interesse an dem Apple-Gerät. Auch von den sehr häufigen Internetnutzern geben über zehn Prozent an, an dem Erwerb eines I-Pads interessiert zu sein. Auch Fittkau & Maaß hat in den besagten Zielgruppen ein gesteigertes Interesse ausgemacht. Die Fittkau-Ergebnisse im Detail und die Infas-Umfrage zum Nachlesen. (ms)
Welche Chancen das I-Pad dem Marketing bietet, lesen Sie in der Juliausgabe von acquisa.

aus winfuture newsletter 06. Mai 2010

Google: Veränderte Suchergebnisübersicht

In diesen Stunden ändert sich bei vielen PC-Nutzern die Startseite des Internet-Browsers: Keine Angst! Ihr Browser wurde nicht Opfer einer Attacke, die Änderung ist gewollt. Wenn Sie Google als Startseite im Browser installiert haben, werden Sie heute erstmals mit dem neuen Logo und der veränderten Suchergebnisübersicht konfrontiert. Die Resultate lassen sich nach Gattung sortieren, sodass ein schnellerer Zugriff auf die gewünschten Inhalte möglich ist. Das neue Google Logo hat einen leichten Schatten bekommen, wird aber wohl nur Dauernutzern anfangs im Auge stören.

aus winfuture newsletter 06. Mai 2010

Internet Explorer 9: Zweite Vorabversion ist da

Microsoft hat heute die zweite Platform Preview des Internet Explorer 9 veröffentlicht. Wie versprochen veröffentlichen die Entwickler etwa alle acht Wochen eine neue Ausgabe, um Unternehmen und Anwender in die Gestaltung einzubeziehen.

 

03.05.2010

Handwerkskammer Hamburg Aufwärtstrend der Hamburger Wirtschaft
Auch im I. Quartal 2010 hält der Aufwärtstrend in der Hamburger Wirtschaft insgesamt an. Hinsichtlich Investitionsplanungen und gegenwärtiger Geschäftslage halten sich nun zumindest positive und negative Einschätzungen annähernd die Waage. Bei den Personalplanungen überwiegen allerdings noch leicht die pessimistischen Stimmen. Hingegen blicken die befragten Unternehmen mehrheitlich optimistischer als noch zum Jahresende 2009 dem Verlauf des Geschäftsjahres 2010 entgegen.
weiter...
http://www.hk24.de/produktmarken/standortpolitik/zahlen_fakten/
hamburger_konjunkturdaten/Konjunkturelle_Lage_I58265.pdf

 

24.03.2010

Marketing-Trends 2010: Direkter, persönlicher, interaktiver
Für die internationale Studie "Marketing 2010" wurden 200 Marketing-Verantwortliche zu ihren Plänen für das laufende Jahr und aktuellen Herausforderungen befragt http://www.wuv.de/w_v_infocenter/studien/
marketing_trends_2010_direkter_persoenlicher_interaktiver

 

08.03.2010

Schwerdt-Blog: Preis und Gegenwert
Vergangene Woche beschlossen mein Mann und ich, ein neues Bett zu kaufen. Allerdings konnten wir uns nicht auf eine perfekte Matratze einigen. Er vertraut dem Federkern, ich dem Viskoschaum. Für den kundigen Rat eines Dritten machten wir uns auf den Weg zu Sleepy's, den selbsternannten „Mattress Professionals“. Ein Verkäufer beschwichtigte unsere erhitzten Gemüter, führte uns zu einem Lager, das für das ungeübte Auge so aussah wie alle anderen Ausstellungstücke und meinte: „Das ist Ihre zukünftige Matratze.“ Als wir uns auf das Bett legten, war unsere Meinungsverschiedenheit wie weggewischt. Doch der Preis, den der Verkäufer nannte, ließ uns erschreckt hochfahren. Mehr dazu lesen Sie unter www.absatzwirtschaft.de/schwerdt-blog.

 

29.01.2010

Nutzen Sie Twitter richtig?!
Die deutschen Twitter-Coaches Stefan Berns und Dirk Henningsen illustrieren in diesem Buch "Der Twitter-Faktor", wie sie das mächtige Kommunikationstool "Twitter" für Online-PR, Online-Marketing und Kundenbindung erfolgreich einsetzen.
Lesen Sie weiter...

CD Tipp: Die Kurzentspannungsbörse
Entspannungstechniken für den Alltag – von Hans-Peter Greif
Das Leben der Gegenwart verlangt zunehmend Höchstleistungen. In dieser Zeit beständig steigender Anforderungen an Körper und Geist gewinnt das Spannungsfeld zwischen Belastung und Entlastung, zwischen Aktivität und Ruhe immer größere Bedeutung. Kommt es zu einer wiederholten Missachtung dieser grundlegenden Zusammenhänge, so droht schädlicher Stress. Die Balance zwischen Gesundheit, Leben und Arbeit wird negativ beeinträchtigt und mindert so die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität. Die Kurzentspannungsbörse wendet sich an Menschen aller Altersgruppen, die sich in Schule, Studium oder Beruf fit und belastungsfähig halten wollen. Die Übungen der Kurzentspannungsbörse ermöglichen es, mit einem relativ geringen Zeitaufwand Ruhe und Entspannung zu finden. Alle Übungen werden in Praxis und Hintergrund ausführlich erklärt. Für die Durchführung sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.
Autorenbiographie
Hans-Peter Greif arbeitet seit mehr als 15 Jahren als Trainer und Coach für Industrie (Automobil), Wirtschaft (Energie) und Verwaltung. Seit 1999 spezielle Weiterbildungen für Mediziner und Apotheker an der Universität Bayreuth.

25.11.2009

Typologie der Wünsche 2010
Das Burda Community Network passte die "Typologie der Wünsche 2010" den aktuellen Entwicklungen in der Kommunikationswelt an. So integriert die Studie erstmals Empfehlungsmarketing, um die für Marken wichtigen Brand Promoter einzugrenzen. Außerdem untersucht sie die Profile von Social Media Nutzern.
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Händler investieren trotz Krise mehr ins Marketing
Trotz Wirtschaft- und Finanzkrise investieren die deutschen Einzelhändler in diesem Jahr mehr Geld in Werbung und Marketing. Dies geht aus einer neuen Studie des Handelsinstituts EHI hervor.
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aus Acquisa.de 29.05.2009

Neue Buchrezension: Wege durch die Krise
Alle zittern angesichts der größten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Wie Unternehmen es anstellen, mit möglichst wenig Verletzungen durch die schweren Zeiten zu kommen, zeigt Hermann Simon. Er nennt 33 Sofortmaßnahmen, die Unternehmen ergreifen sollten, um weich zu landen.

 

aus Acquisa.de 28.05.2009

Das Konsumklima in Deutschland wird durch die Wirtschaftskrise offenbar nicht getrübt
Laut GfK-Studie Konsumklima MAXX*, hält die Kauflust der deutschen Verbraucher weiterhin an.
Das Konsumklima, in das die Erwartung der finanziellen Lage, der wirtschaftlichen Entwicklung und die Anschaffungsneigung einfließen, hielt im Mai den dritten Monat in Folge seinen von den GfK-Experten als gut bezeichneten Wert von 2,5 Punkten. Die Anschaffungsneigung legte um 0,1 Punkte auf 12,5 Punkte zu und lag damit knapp 33 Punkte über dem Wert, den die GfK vor einem Jahr maß. Auch die Konjunkturerwartungen der Verbraucher stieg im Mai um 2,9 Punkte. Auch für Juni erwartet die GfK ein Konsumklima von 2,5 Punkten.
Die wirtschaftliche Entwicklung schätzten die knapp 2.000 durch die GfK befragten Personen erneut etwas positiver ein als im Vormonat, allerdings liege die Erwartung weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. "Die Verbraucher gehen aber davon aus, dass gesamtwirtschaftlich das Schlimmste hinter uns liegen dürfte", heißt es bei der GfZ. Auch die Finanzanalysten (ZEW-Konjunkturerwartungen) sowie die Unternehmen (Ifo-Geschäftsklimaindex) hätten sich zuletzt hinsichtlich der Konjunkturaussichten etwas optimistischer gezeigt. Damit seien die Chancen gestiegen, dass bis zum Jahresende 2009 eine konjunkturelle Stabilisierung gelingen kann.
Konsum dämpft Einbruch beim BIP
Im ersten Quartal hatte alleine die Anschaffungsneigung der Verbraucher einen noch größeren Einbruch des Bruttoinlandsprodukts verhindert, teilt das Statistische Bundesamt mit: Der bereits Mitte Mai bekannt gegebene historische Einbruch des BIP um 3,8 Prozent fiel demnach nur deshalb nicht noch schlimmer aus, weil die Bundesbürger sich zum Teil große Anschaffungen leisteten. Während etwa die Exporte um 17,2 Prozent niedriger lagen als im Vorjahresvergleichszeitraum, legten die preisbereinigten Konsumausgaben um 0,1 Prozent zu. Für Hotelübernachtungen und Restaurantbesuche gaben die Deutschen allerdings weniger aus: Hier wurde ein Rückgang um 4,8 Prozent verzeichnet.
Die relativ stabile Konsumneigung liegt laut GfK vor allem an den Kaufanreizen aus dem Konjunkturpaket II wie etwa der Abwrackprämie für Altautos und vor allem an den derzeit moderaten Preisen. Auch andere Branchen würden die Abwrackprämie als Kaufanreiz kopieren. Einbußen von 1,3 Punkten verzeichnete die GfK allerdings bei der Einkommenserwartung. Trotz stabiler Preise und anstehender Rentenerhöhungen rechneten im Mai mehr Menschen als im Vormonat damit, künftig weniger Geld zur Verfügung zu haben. Dies ist vor allem in der Angst vor einem Arbeitsplatzverlust in den kommenden Monaten begründet. Jobverluste könnten Konsumklima belasten
Ob sich diese robuste Entwicklung des Konsumklimas auch in den kommenden Monaten fortsetzt, wird laut GFK entscheidend davon abhängen, in welchem Umfang sich der Arbeitsmarkt eintrübt: "Sollte das Mittel der Kurzarbeit aus Sicht der Unternehmen ausgereizt und noch keine spürbare konjunkturelle Belebung erkennbar sein, werden Unternehmen zunehmend auch Personal abbauen müssen." Dies würde die Arbeitslosigkeit ansteigen lassen, die Angst vor Jobverlust weiter schüren und damit auch das Konsumklima schwer belasten.
Einzelhandelsumsätze weisen ins Minus Unterdessen belegen Studienergebnisse, die Mitte Mai auf der GfK Retail & Real Estate Konferenz 2009 präsentiert wurden, dass die Krise den europäischen Einzelhandel erreicht hat. Trotz des relativ stabilen Konsumklimas wiesen die harten Fakten wie etwa die Einzelhandelsumsätze in Deutschland für das erste Quartal 2009 merklich in den Minusbereich, erklärte Olaf Petersen, Leiter des Bereichs Real Estate Consulting von GfK GeoMarketing. Für das Gesamtjahresergebnis im Einzelhandel rechnet Petersen mit einem Minus von 2,5 Prozent. Damit stehe Deutschland allerdings relativ gut da: Länder, die sich vor der Krise in einer starken Wachstumsphase befanden, müßten 2009 mit teils zweistelligen Einbrüchen im Einzelhandel rechnen.
*Die Studie GfK-Konsumklima MAXX basiert auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

 

WuV.media.de 18.02.2009

Nielsen Online-Sonderanalyse: Auto-Fans klicken gerne auf Reise-Websites
Das deutsche Interesse an Autos ist zumindest online nicht gebrochen: Trotz der Wirtschaftsflaute werden die Seiten der Hersteller viel genutzt, hat Nielsen Online gezählt. Rund 3,4 Millionen Nutzer (Unique Audience) haben im Dezember 2008 die Webseiten der Automobilhersteller besucht. Das sei Vorjahresniveau ...
http://www.wuv-media.de/studiendatenbank/studien_detail.php?nr=1234889135

 

WuVnews, 22.07.2008

Europäische OTC-Studie nimmt Kaufverhalten der Verbraucher unter die Lupe
Wer sich eine Erkältung einfängt oder unter Kopfschmerzen leidet, kann meistens einfach in seinen privaten Arzneischrank greifen. über zwei Drittel aller Haushalte in Deutschland verfügen über gängige, nicht verschreibungspflichtige Medikamente in den eigenen vier Wänden. So therapieren sich ...
http://www.wuv-media.de/studiendatenbank/studien_detail.php?nr=1216206889

04.06.2008

Was LOHAS wirklich kaufen

LOHAS legen Wert auf Bio - doch was die Zielgruppe, die nach dem Lifestyle of Health and Sustainability lebt, wirklich in den Einkaufswagen legt, hat A.C. Nielsen nun untersucht. Ergebnis: LOHAS kaufen zwar gerne und überproportional Bioprodukte, legen aber auch Wert auf Qualität und Lustgewinn ...
http://www.wuv-media.de/studiendatenbank/studien_detail.php?nr=1212068542

 

Aus W&V media 27.05.2008

Kinderwelten 2008: Familien im Umbruch

Die Mehrheit aller Eltern (78 Prozent) empfinden unsere Gesellschaft als kinder- und familienfeindlich. Vor allem bei einem bevorstehenden Schulwechsel von Grund- auf die weiterführende Schule ist die Angst der Eltern groß. Denn dann wird ihnen bewusst, welche Bedeutung die Schulbildung für den ...
http://www.wuv-media.de/studiendatenbank/studien_detail.php?nr=1211892030

 

Aus handwerkernews 27.5.08

Kleine Pausen, große Wirkung!

Keine Zeit für eine Pause? Von wegen: Wer viel schaffen will, muss sich auch erholen. Oft genügen schon ein paar Minuten, um mit frischer Kraft wieder richtig loszulegen. Was es bringt und wie es geht, das lesen Sie hier.

von Martina Jahn
Den perfekten Zeitpunkt für eine Pause gibt es nicht. Petra Meyn hat zwar nicht ununterbrochen zu tun. Aber so richtig abschalten kann sie im Büro selten. Die Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Arbeitskreis Uelzen/Lüchow-Dannenberg ist die rechte Hand ihres Mannes Michael. Gemeinsam führen sie einen kleinen Steinmetz- und Bildhauerbetrieb in Uelzen. "Sogar während der Mittagspause und nach 18 Uhr habe ich das Telefon bei mir", sagt die Unternehmerfrau. Denn die Kunden würden auch während der Pausen oder nach Feierabend im Betrieb vorbeischauen. Dennoch: "Zum Essen verlasse ich meinen Schreibtisch", betont sie. Die Mitarbeiter essen gemeinsam in der Küche - wenn die Termine das zulassen. Dort haben sie ihre Ruhe.

"Mindestens eine große Pause am Tag muss sein", sagt Christine Öttl, Coach für Themen rund um den Job. 15 bis 20 Minuten seien der Idealfall, um Nahrung aufzunehmen. "Sonst kann der Organismus nicht richtig arbeiten." Sie rät dazu, den Arbeitstag im Büro in vier Blöcke zu unterteilen. Kleine Pausen dazwischen lösen den Körper aus der "Erstarrung" und machen den Kopf frei, weiß die Expertin aus München.

"Viele merken gar nicht, dass sie dringend eine Pause brauchen und klagen über Ideenarmut", sagt Öttl. Auch schlechte Laune sei ein Zeichen von Überstrapaziertheit. Da helfen kleine Pausen immer weiter. Ausreden wie "Ich muss dies oder jenes noch schnell fertig machen und dann mache ich eine Pause", dürften nicht gelten. "Disziplin ist gefragt - halten Sie regelmäßige Pausen ein", appelliert sie.

Die Quittung für aufgeschobene Arbeitsunterbrechung erhält der Unternehmer meist schneller, als ihm lieb ist. Das weiß Dr. Beate Beermann, Arbeitszeit-Expertin am Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund. "Sinkende Produktivität ist das Ergebnis versäumter Pausen." Sie weist darauf hin, dass die Verschlechterung der Arbeitsqualität bei mangelnder Erholung wissenschaftlich bewiesen ist. Kurzpausen können dem vorbeugen. "Auch wenn Unternehmer rechnerisch weniger Arbeitszeit verbuchen, sind Pausen wichtig", sagt Beermann. Keiner könne effizient arbeiten, wenn der Körper zwischendurch keine Gelegenheit zur Regeneration hat. Sie warnt Chefs davor, ihre Mitarbeiter mit Überstunden zu belasten und Pausen zu streichen - auch wenn die Auftragslage noch so gut sei. "Das ist eine Milchmädchenrechnung", stellt Beermann klar.

Bei Arbeiten am Bildschirm kann sich der Körper maximal 1,5 Stunden konzentrieren - dann braucht auch das Nervensystem eine Pause, betont Coach Öttl: "Dem Organismus sind natürliche Grenzen gesetzt." Die Münchener Expertin rät dazu, Bewegung in den Arbeitsalltag einzubauen. Bei sitzenden Tätigkeiten sei ein Positionswechsel der erste Schritt. "Nutzen Sie die Treppen anstatt des Aufzugs und dehnen Sie sich ab und zu", empfiehlt sie. Das bringe den Körper auf Touren und steigere die Kreativität. Das spürt auch Unternehmerfrau Meyn, wenn sie von der Pause kommt. "Wenn das Wetter es zulässt, gönnen wir uns nachmittags im Garten ein Eis", erzählt sie. Bei Gesprächen, die nicht zur Arbeit gehören, könnten alle - wenn auch nur für ein paar Minuten - richtig abschalten. Und wenn sie einmal keine Idee für die Formulierung eines lukrativen Angebots hat? "Dann gehe ich ein paar Schritte und tanke wieder auf."

 

aus www.marketing-boerse.de
Berlin, 23. April 2008

15 Jahre Internet: Im April 1993 wurde das Web für die Allgemeinheit freigegeben / In Deutschland 52 Millionen Nutzer und 12 Millionen Domains

Das World Wide Web (WWW) feiert in der kommenden Woche Geburtstag: 15 Jahre zuvor, am 30. April 1993, wurde die Technologie für Internet-Inhalte zur allgemeinen Nutzung freigegeben. Vorher war sie einige Jahre im Test- und Entwicklungsbetrieb. „Das Web hat als Fenster zum Internet unsere Lebensgewohnheiten revolutioniert“, sagte Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Hightech-Verbandes BITKOM, zu dem Jubiläum. „Ohne das WWW hätte sich das Internet nicht so rasant als Informationsquelle durchsetzen können. Keine andere neue Technologie hat sich so schnell zu einem Massenphänomen entwickelt.“

Rund 1,3 Milliarden Menschen nutzen weltweit das Internet, die allermeisten davon über das World Wide Web. In Deutschland gibt es rund 52 Millionen Internetnutzer – das entspricht 63 Prozent der Bevölkerung. 12 Millionen Homepages (Domains) mit der deutschen Endung .de sind zurzeit bei der Registrierungsstelle Denic angemeldet.

„Erst das WWW hat viele populäre Internet-Anwendungen wie Online-Shopping und soziale Netzwerke möglich gemacht“, erklärt BITKOM-Präsident Scheer. Die Deutschen nutzen viele dieser Angebote bereits intensiv: So bestellen 41 Prozent Waren und Dienstleistungen im Web, und jeweils jeder Fünfte liest online Nachrichten oder stellt persönliche Informationen ins Netz. „Heute ist das WWW längst nicht mehr nur eine Info-Plattform, sondern ein Mitmach-Internet“, betont Prof. Scheer. „Es ist ein Ort, an dem jeder publizieren und Kontakte pflegen kann – und das zu denkbar niedrigen Kosten.“

Erfinder des WWW ist Tim Berners-Lee, der das neue Info-System 1989 beim Europäischen Kernforschungszentrum CERN als Projekt startete. Die Idee entstand ursprünglich, um die Informationsflut in komplexen wissenschaftlichen Projekten besser beherrschbar zu machen. Bis zu einem weltweiten Standard war es damals noch ein weiter Weg: 1990 entstanden der erste Browser – ein Programm zum Surfen im Netz – sowie die erste Webseite (info.cern.ch). Drei Jahre später veröffentlichte der damalige Informatik-Student Marc Andreessen den Browser Mosaic, der als Vorläufer des Programms Netscape das Web populär machte.

1994, ein Jahr nach der Freigabe der Web-Technologie, wurde das „World Wide Web Consortium“ (W3C) gegründet – ein internationales Gremium, das seitdem an der Weiterentwicklung der Web-Standards und technischen Protokolle arbeitet. Das Internet ist mit seinen vielen Computern, die über Leitungen miteinander vernetzt sind, die technische Basis für das WWW. Das Web selbst kann als abstrakter Raum für Informationen aller Art definiert werden, die über Verknüpfungen (Links) miteinander verwoben sind: Dokumente, Bilder, Audio- und Videodateien.

http://www.marketing-boerse.de/News/details/Das-WWW-wird-15-Jahre-alt/10696

 

Argumente aus dem Institut der deutschen Wirtschaft
Ausgabe Nr. 3/08

Frauen und Beruf - Der Rückstand wird kleiner
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aus handwerk.com

"Die Gier frisst das Hirn"

Wer kommt für die Fehler der Banken auf? Kreditnehmer und Steuerzahler! Unternehmer Gunnar Barghorn hat dafür Verständnis: "Das ist doch nicht ungerecht." Kann man das auch anders sehen?

Sie haben hoch gepokert und viel verloren. Doch dass Banken tatsächlich Insolvenz anmelden müssen, wie gerade die kleine Weserbank in Bremerhaven, dürfte die Ausnahme bleiben. Förderbanken wie die IKB bekommen Rückendeckung von der KfW, auch wenn das neue Lasten für den Bundeshaushalt bedeutet. Und Landesbanken wie in Bayern werden von den Sparkassen gestützt.

Betriebe unter Druck
Kleine und mittlere Unternehmen bekommen die Folgen der Bankenkrise hingegen zu spüren: In einer Umfrage der Creditreform unter 4000 Betrieben klagten 42 Prozent über Probleme wie steigende Zinsen, höhere Sicherheiten und komplett abgelehnte Kreditanträge.

Ist es richtig, dass der Bund den Banken hilft, während kleine und mittlere Unternehmen Probleme bekommen? Wir fragten Gunnar Barghorn, Chef eines mittelständischen Handwerksunternehmens in Brake, das Stahlbau, Metallbau, Maschinenbau und Elektrotechnik unter einem Dach vereint:

Gunnar Barghorn: "Die Banken tun zwar immer so, als wenn sie alles unter Kontrolle hätten, doch es ist immer wieder das gleiche: Die Gier frisst das Hirn. Die Banker vergessen völlig, dass es nicht ihr Geld ist, mit dem sie da spekulieren. Wenn wir so mit dem Material unserer Kunden umgehen würden, dann wäre Holland in Not. Trotzdem finde ich es nicht ungerecht, dass der Staat und damit die Steuerzahler den Banken nun helfen, denn sie haben eine andere volkswirtschaftliche Funktion als Unternehmen. Der Schaden wäre doch für alle viel größer, wenn wir Banken stattdessen einfach in die Insolvenz schicken würden. Aber ich erwarte, dass die Krise zur Gesundung der Moral in den Banken beiträgt. Die Banker sind jetzt hoffentlich tief geschockt und merken, dass sie überzogen haben und sich nicht weiter so verhalten können."

 

Banken: Wem können Sie vertrauen?

Von der Bank schlecht beraten, vom eigenen Anwalt verraten und vor Gericht aufgelaufen. Wer sich mit seiner Bank anlegt, hat kaum noch Freunde. Drei Handwerker packen aus.
von Jörg Wiebking

überhöhte Zinsen, späte Wertstellung, teure Gebühren und schlechte Beratung - immer wieder bereichern sich Banken zulasten ihrer Kunden. Die Fehler sind nicht leicht zu entdecken und Widerstand ist schwer. Diese Erfahrung haben schon zahlreiche Handwerker gemacht.

Schlechter Rat vom Banker
Karin W.s erster Impuls, als ihr die Buchungsfehler auffielen: Einfach mit der Bank reden, das wird ja alles nur ein Missverständnis sein. "Aber die Bankberaterin redete so lange auf meinen Mann und mich ein, bis wir ihr glaubten, dass alles in Ordnung ist." Doch irgendwann kam der Verdacht erneut auf und die W.s beschlossen, sich mit ihrem Dachdeckerbetrieb langsam von der Bank zu lösen. Doch schon beim ersten Schritt in diese Richtung zog die Bankberaterin alle Register. "Als wir Geld aus einem schlecht verzinsten Fonds nutzen wollten, um den teuren Kontokorrentkredit abzulösen, versuchte sie uns davon abzubringen und verzögerte das Ganze. Irgendwann hat sie dann meinen Mann eine Vollmacht unterschreiben lassen, das Geld einfach in einen anderen, noch teureren Fonds zu investieren."

Tipp: Im Streitfall können Sie sich nicht auf Ihren Bankberater verlassen. Lassen Sie sich Verhandlungsergebnisse schriftlich geben oder fertigen Sie von jedem Gespräch ein Protokoll an. Faxen Sie das Protokoll der Bank mit dem Hinweis, dass Sie davon ausgehen, das Gespräch so richtig zusammengefasst zu haben.
 

 

27.02.2008 aus absatzwirtschaft.de

Obama`s Marketinglektion

Barack Obama ist auf dem Vormarsch und viele sehen den Erfolgsfaktor in seinem dynamischen Auftritt. Seine Wahlreden haben bereits Kultcharakter. Manche vergleichen seine Veranstaltungen bereits mit denen von Rockstars. Aber Obama reißt nicht nur mit. Amerika weiß vor allem, wofür er steht. Das ist der wirklich entscheidende Faktor.
Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern, die sich im Wahlkampf mit zu vielen verschiedenen Argumenten verzetteln, hat Obama all seine Kräfte auf ein Schlagwort fokussiert, nämlich auf das Wort „Change“. „Change we can believe in“, lautete und lautet seine Wahlkampf-Parole. Sich auf ein Schlagwort zu fokussieren, erfordert Mut, Konsequenz, aber vor allem strategischen Weitblick. Es gilt, das eine zur Situation passende Schlagwort zu finden. Hillary Clinton setzte frühzeitig auf „experience“, auf Erfahrung, um so vor allem ihren Hauptmitbewerber Obama als „unerfahren“ zu repositionieren. Ein cleverer Schachzug. Aber Obama fand mit dem Wort „Change“ ein besseres Wort, weil es genau das trifft, was sich Amerika nach 7 Jahren Bush-Regierung wünscht. Ein brillanter Schachzug. Ein Schlagwort in den Köpfen der Kunden zu besitzen, ist eines der mächtigsten Konzepte im Marketing. Es ist der direkte Weg ins Gehirn, um in einem bestimmten Bereich, bei einem bestimmten Thema zum Echten und Wahren zu werden.
Dies gilt für jeden Bereich, egal ob man als Automarke oder auch als Künstler klar in den Köpfen der Kunden positioniert sein will. Bei Mercedes ist es Prestige, bei BMW Fahrfreude, bei Audi Technik, bei Volvo Sicherheit und bei Toyota Zuverlässigkeit. Bei Claude Monet ist es Impressionismus, bei Vincent van Gogh Expressionismus, bei Henri Rousseau Naive (Malerei), bei Pablo Picasso Kubismus und bei Jackson Pollock Action Painting.
Man kann in diesem Zusammenhang ruhig auch von „Marketing by Eselsbrücke“ sprechen, weil man den Kunden quasi eine Eselsbrücke baut, um den eigenen Namen abspeichern zu können. Nur es passiert mehr dabei: Denn wenn man ein Wort in den Köpfen der Kunden besitzt, ist man nicht nur abgespeichert, man ist wirklich in diesem Bereich die erste Wahl. Denken Sie an Energydrinks, denken Sie an Red Bull. Denken Sie an Bio-Limonaden, denken Sie an Bionade. Denken Sie an Suchmaschine, denken Sie an Google. Denken Sie an Pop-Art, denken Sie an Andy Warhol.
Um ein effektives Schlagwort zu finden, gilt es zwei Punkte zu beachten:
(1) Das Schlagwort muss für die angestrebten Kunden wichtig sein, oder sich wichtig machen lassen.
(2) Das Schlagwort muss noch frei sein. Es darf von niemand anderem bereits in den Köpfen der Kunden besetzt sein. So gesehen hatte BMW Ende der 60er Jahre das Glück des Tüchtigen mit dem Wort „Fahrfreude“. Das Wort war frei, und es gehörte und gehört sicher zu den wichtigsten Attributen beim Autokauf. Anders Dr. Best! Vor Dr. Best war das Attribut „nachgebend“ bei Zahnbürsten für die Kunden total unwichtig. Aber die Verantwortlichen bei Dr. Best erkannten das Potential dieses Wortes und machten es mit viel Geduld und Werbedruck zum wichtigsten Attribut bei Handzahnbürsten und die Marke Dr. Best zum Marktführer.
Aber statt auf ein eigenes Schlagwort zu setzen, tappen viele immer noch in die Me-too-Falle. So setzten nach dem Bekanntwerden der Wahlresultate in Iowa alle Kandidaten in ihren darauf folgenden Reden auf das Wort „Change“. Hillary Clinton verwendete es vier Mal, John Edwars neun Mal, Mike Huckabee sieben Mal und Mitt Romney drei Mal. Nur: Dieser Zug ist abgefahren. Change bedeutet heute für Amerikas Wähler Barack Oboma.
Fazit: Ein Wort in den Köpfen der Kunden zu besitzen, ist eines der mächtigsten Marken- und Marketingkonzepte überhaupt. Dies sollte jeder beachten, der heute eine starke Marke für die Zukunft bauen will, egal ob im Marketing oder in der Politik.
Markenstratege Michael Brandtner ist der Spezialist für strategische Marken- und Unternehmenspositionierung in Rohrbach, Oö, Associate im Beraternetzwerk von Al Ries und Autor des Buches „Brandtner on Branding“.
www.michaelbrandtner.com

 

27.02.2008 aus absatzwirtschaft

Interview mit Alexander Luckow
"Am Ende steht Aufmerksamkeit, was bei AIDA am Anfang steht"

Jeder im Marketing kennt AIDA, die seit Jahrzehnten immer wieder kursierende Anleitung zu Attention, Interest, Desire und Action. Im Gespräch mit absatzwirtschaft online erklärt Alexander Luckow, Partner bei Brandcreation, wie Marketeers... weiterlesen: http://www.absatzwirtschaft.de/Content/printpage.aspx?
p=1003213&_t=ftprint&_b=63552

 

23.01.2008 aus mediaundmarketing.de

Ketchum: Women 25-54: Frauen denken anders

17,5 Millionen Frauen zählen derzeit zur Altersgruppe der 25- bis 54-Jährigen in Deutschland. In Bezug auf Einfluss und Kaufkraft hat diese Gruppe weit die Nase vorn. Für die Ketchum-Studie führte TNS-Infratest rund 2000 Interviews durch. Frauen in den untersuchten Altersgruppen beziehen ihre ...
Weiter auf: http://www.mediaundmarketing.de/
studiendatenbank/studien_detail.php?nr=1200993319&sdw=on

 

marktplatz-mittelstand.de 20.12.2007

Serie: Deutschland 2008, was erwartet die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr?

In unserer Serie gibt Marktplatz-Mittelstand.de Experte Herr Karl Heinz W. Smola Einblicke in die nahe Zukunft des Wirtschaftsdeutschland. In der vierten Folge lesen Sie, wie es um denZeitgeist und das Bewusstsein der Deutschenbestellt ist.
Ist die Politik - Regierung und Opposition - in der Lage, die wichtigsten Probleme in Deutschland zu lösen?

Viele Menschen im Lande glauben, dass die Politik kaum in der Lage ist, die wichtigsten Probleme in Deutschland zu lösen...
Sieben Trends von Zeitgeist und Bewusstsein in Deutschland in den Jahren 2006/08 dargestellt auf einer Skala von 10 (sehr schwach) bis 90 (sehr stark) - von Nutzen für den Leser.
Zeitgeist und Bewusstsein in Deutschland 2008

Wahrscheinlichkeiten der Intensität von Trends in Deutschland in den Jahren 2006/08 dargestellt auf einer Skala von 10 (sehr schwach) bis 90 (sehr stark).

2006: 25 . 2007: 30 . 2008: 40 . Ideologien und Weltanschauungen
2006: 75 . 2007: 75 . 2008: 60 . Mensch und Gesellschaft
2006: 60 . 2007: 72 . 2008: 75 . Wissenschaft und Technologien
2006: 80 . 2007: 65 . 2008: 65 . Information und Wirtschaft
2006: 70 . 2007: 60 . 2008: 40 . Medizin und Heilkunde
2006: 75 . 2007: 55 . 2008: 45 . Kultur und Gemeinschaft
2006: 70 . 2007: 48 . 2008: 55 . Arbeitsmoral und Realitätssinn

Wissenschaft und Technologien, Information und Wirtschaft sowie bedingt Mensch und Gesellschaft liegen mit guten Werten positiv im Trend.
Bei Medizin und Heilkunde (s. a. Defizite bei der Gesundheitsreform) lässt der im Prinzip positive Trend aus 2006/07 nochmals nach.
Die Intensität des Trends in Kultur und Gemeinschaft wird 2008 erkennbar weniger. Im Vergleich dazu sind Arbeitsmoral und Realitätssinn 2008 im leicht positiven Trend.

Ideologien und Weltanschauungen liefern wieder kein gutes Ergebnis. Das Vertrauen der Deutschen in ihre Politiker ist gering.

Schon im März 2004 beschreibt der TrendFokus - www.trendfokus.de/gbi - einen noch wenig beachteten aber augenscheinlichen Trend: "Je mehr Globalisierung, desto wichtiger werden Sicherheit und die ursprünglichen Werte des eigenen Umfelds und in den Regionen."
Doch aktuell versäumen die Oppositionsparteien, Fehlleistungen der Großen Koalition bei Reformen im eigenen Lande von z. B. Arbeits- und Steuerrecht sowie Gesundheitswesen anzuprangern. Stattdessen wenden sie sich der Sicherheits- und Außenpolitik zu: Afghanistan, Birma, und sie treten ein für Themen wie Ökoautos und die Gleichbehandlung ehelicher und unehelicher Kinder. Viele Menschen im Lande glauben, dass die Politik kaum in der Lage ist, die wichtigsten Probleme in Deutschland zu lösen.
Karl Heinz W. Smola
www.smola.de
www.trendfokus.de/gbi
www.mancomm.de

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IFO Institut Eckdaten Prognose 2008/2009

Zu den Eckdaten: http://www.cesifo-group.de/

 

mediaundmarketing 21.11.07

Good Purpose: Konsumenten als Weltverbesserer

86 Prozent der Konsumenten weltweit sind bereit, ihr Konsumverhalten zu verändern und andere Marken als bisher zu kaufen, wenn sie dadurch helfen, die Welt zu verbessern. Auch in Deutschland fühlen sich 85 Prozent der Konsumenten in der Pflicht, aktiv zu einer besseren Gesellschaft und Umwelt beizutragen ...
http://www.mediaundmarketing.de/
studiendatenbank/studien_detail.php?nr=1195558409

aus winfuture.de 22.11.07

Studie: Das Internet stößt 2010 an seine Grenzen

Laut einer aktuellen Studie der Nemertes Research Group könnte das Internet im Jahr 2010 an seine Grenzen stoßen. Vor allem die zahlreichen "neuen" Angebote sollen daran schuld sein, beispielsweise Videoportale, P2P-Downloads und Musikdownloads.

Laut den Forschern müssten die Betreiber der Backbones rund 137 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Kapazitäten investieren - mehr als doppelt so viel wie eigentlich geplant ist. Allein in Nordamerika müssten innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre zwischen 42 und 55 Milliarden US-Dollar investiert werden, um die Nachfrage der Nutzer zu befriedigen.

Laut der Studie werden die Internetnutzer allein in diesem Jahr rund 161 Exabyte an Daten erzeugen. Das sind unvorstellbare 1073 Milliarden Gigabyte. Die meisten Provider haben noch nicht realisiert, dass diese Datenflut zu erheblichen Problemen führen wird, sofern sich die Entwicklung weiterhin in diesem Maß fortsetzen wird.

Die Forscher schlagen vor, dass sich auch die Regierungen an dem Ausbau der Leitungen beteiligen. So könnte den Anbietern der Backbones beispielsweise durch Steuervergünstigungen geholfen werden, diese hohen Geldbeträge aufzutreiben.
Zum Originaltext: Studie: Das Internet stößt 2010 an seine Grenzen_ (http://www.winfuture.de/news,35888.html)

 

Mozilla Firefox 3.0 Beta 1 verfügbar: Die Neuerungen

Die Entwickler der Mozilla-Stiftung arbeiten am Nachfolger des beliebten Browsers Firefox, der Version 3.0. Diese soll einige große Neuerungen mit sich bringen, die unter anderem dazu führen, dass Windows 95, 98 und ME nicht mehr unterstützt werden.

Wenn die Entwicklung einwandfrei verläuft, soll die fertige Ausgabe von Firefox 3.0 in der ersten Jahreshälfte 2008 veröffentlicht werden. Jetzt haben die Entwickler eine erste offizielle Beta-Version veröffentlicht. Zuvor hatte es Verwirrung gegeben, was deren Veröffentlichung angeht, weshalb Mozilla einen späteren Termin wählte.

Die umfangreichsten Änderungen sind im Bereich Grafik und Layout geplant. In Zukunft soll die Grafikdarstellung mit Hilfe der neuen Bibliothek Cairo abgewickelt werden, wodurch die eigene veraltete Grafikbibliothek ersetzt wird. Hinzu kommt die volle Unterstützung für skalierbare Vektorgrafiken durch SVG 1.1.

Mit der Beta 1 sollte Firefox 3.0 erstmals stabil genug arbeiten, um von einer breiten Masse von Testern ausprobiert zu werden. Schon in dieser Vorabversion sind einige wichtige Änderungen sichtbar, die den Nutzern künftig das Leben leichter machen sollen.

Allen voran sei da die neue Bookmark-Verwaltung "Places" genannt, die hierzulande den schnörkellosen Namen "Orte" trägt und in der Lesezeichen-Symbolleiste zu finden ist. Die Bookmarks werden nun, ebenso wie der Verlauf, in einer Datenbank gespeichert, so dass nun eine intelligentere Nutzung möglich wird. Die Verwaltungsoberfläche wurde dementsprechend ebenfalls vollkommen neu gestaltet.

Homepage: http://www.mozilla.com/
Lizenztyp: Open Source (GPL)
Download: _Firefox Setup 3.0 Beta 1.exe_
(http://www.winfuture.de/downloadvorschalt,1860.html) (6,22 Mb; deutsch; WF-Mirror)
Zum Originaltext: Mozilla Firefox 3.0 Beta 1 verfügbar: Die Neuerungen
(http://www.winfuture.de/news,35870.html)

 

aus absatzwirtschaft.de 07.11.2007

Medien: "Kunde 2.0" kaum noch über klassische Werbung ansprechbar

Kaufentscheidungen werden nur noch zu weniger als fünf Prozent durch klassische „above-the-line“-Werbung etwa in TV oder Printmagazinen entschieden. Damit droht die traditionelle Rolle von Medien als Mittler für Produkte zwischen Konsumenten einerseits und Konsumgüterherstellern beziehungsweise Dienstleistern andererseits endgültig verloren zu gehen.

Dies ist das zentrale Ergebnis einer Untersuchung der internationalen Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton unter 1 000 Endkunden in Deutschland und den USA. Neue Informationsquellen und Entscheidungsfaktoren nehmen den Massenmedien inzwischen erhebliche Anteile im Kampf um die Kaufkraft ab. Im Schnitt wird die Kaufentscheidung zu mehr als der Hälfte unmittelbar von Maßnahmen am „Point of Sale“ getrieben.

Ein weiteres Drittel wird durch persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten oder Produktempfehlungen aus Testberichten bestimmt. Und: bereits zehn Prozent der Konsumenten gaben an, sich auf Basis von Informationen aus dem Internet zu entscheiden. Damit beeinflusst dieser Zugangskanal die Kaufentscheidung mehr als doppelt so stark wie klassische Medienwerbung.
http://www.bah.com

 

Internet: Die Themenrecherche beginnt mit dem Internet

Zu Beginn der Themenrecherche nutzen rund 80 Prozent der Führungskräfte in Marketing und Vertrieb das Internet, ehe sie in Fachzeitschriften (29 %) oder in speziellen Fachbüchern (32 %) blättern. Allerdings nur wenige Befragte (10,7 %) glauben, dass das Fachbuch und die Fachzeitschrift zukünftig durch elektronische Massenmedien wie Internet, Podcast & Co. völlig abgelöst werden.

Zu ihrem Leseverhalten - wenn es um die intensive Recherche fachlicher Informationen geht - befragten die Vermarktungs-Dienstleister der Wiesbadener UGW insgesamt 1 530 Experten. Neun von zehn beziehen ihr Know-how primär aus einschlägigen Fachzeitschriften oder empfohlenen Fachbüchern. „Totgesagte leben länger, das zeigt mal wieder das Beispiel Fachmedium als Informationsquelle Nummer Eins“, resümiert Franz-Josef Brand, Initiator der UGW-Blitzbefragung.

Während Fachbücher eher als theoretische Studiengrundlage (zum Beispiel für wissenschaftliche Studien oder zur Vorbereitung im Rahmen von Fachvorträgen) genutzt werden, sehen die Befragten in der Fachzeitschrift mehrheitlich ein schnelles Informationsmedium für Praktiker.
http://www.ugw.de
siehe dazu auch : http://www.internet-suchservice.de

 

Globale Studie: Hochschulllehrer wollen auch Werte vermitteln

Auch in der Lehre hinterläßt die Nachhaltigkeitsdebatte seine Spuren. Eine aktuelle Studie des Instituts für Marketing und Konsum der Leibniz Universität Hannover unter Leitung von Prof. Ursula Hansen kommt zu dem Schluss: Die Mehrheit betriebswissenschaftlicher Professorinnen und Professoren will nicht nur Fachwissen, sondern auch Werte an ihre Studierenden vermitteln.

Gefragt wurde unter anderem nach der eigenen Verantwortlichkeit bei der Vermittlung von Werten, und danach, wie die Hochschullehrer ihre Studierenden einschätzen. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung in sechs Sprachen von 1741 Hochschullehrern aus mehr als 18 Ländern. Sie zeigen, dass neben ökonomischen Aspekten auch die Förderung gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen und Studierenden für viele Professoren eine zentrale Rolle spielt.

Bei den deutschen Hochschullehrern zeige sich allerdings eine besondere Zurückhaltung im Umgang mit Werten. Weiterhin wurden Einflussfaktoren, die auf die Intention wirken, untersucht. Neben den eigenen Werten der Hochschullehrer spielen hier persönliche Faktoren wie der kulturelle Hintergrund und Umfeldfaktoren eine relevante Rolle. Wichtig dabei ist vor allem der Unterstützung durch die jeweilige Fakultät und durch die Fach-Community. Die Studie wurde durch die Bertelsmann-Stiftung gefördert und ist im Logos Verlag Berlin erschienen.
http://www.m1.uni-hannover.de

 

mediaundmarketing 21.08.2007

ZAW: Mediaexperten und Werbenachwuchs gesucht

In der ersten Hälfte des Jahres gab es knapp 30 Prozent mehr Arbeitsplätze in der Werbung als im Vergleichszeitraum 2006. Das berichtet der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Insgesamt erfasste der ZAW von Januar bis Juni 2.701 Jobangebote. Besonders Mediaexperten und Praktikanten waren gefragt.
www.mediaundmarketing.de/
mum/news/mediaticker/meldungen/2007/08/70555

 

mediaundmarketing.de 10.07.2007

AWA 2007: Surfen statt lesen
Jeder dritte Deutsche ab 14 Jahre surft täglich im World Wide Web. Das ergab die Allensbacher Markt-und Werbeträgeranalyse (AWA) 2007 des Instituts für Demoskopie Allensbach. Während das Internet an Boden gewinnt, mussten die Printmedien Federn lassen. Ihre Bruttoreichweite bleibt 2007 mehr als ein Prozent unter dem Vorjahr. Die Gesamtreichweite der untersuchten Zeitschriften und Zeitungen sank gegenüber 2006 um 1,6 Prozent. 51 Titel allerdings konnten ihre Leserzahlen um zehn und mehr Prozentpunkte steigern. Freudige Gesichter gibt es vor allem bei "Essen & Trinken", "Bild" und "Gala".

"Gala" steigerte seine Reichweite um 19 Prozent auf 1,98 Millionen Leser. Die "Bunte", größte Konkurrenz im Segment der People-Blätter, verlor hingegen acht Prozent und liegt in der AWA 2007 nun bei 3,49 Lesern. Einen großen Reichweiten-Satz nach vorn machte auch Burdas Monatsheft "Instyle". Die Zeitschrift steigerte ihre Reichweite um 21 Prozent auf nun 1,11 Millionen.Bei den aktuellen Magazinen liegt der "Spiegel" mit einer Reichweite von 5,86 Millionen Lesern vorm Konkurrenten "Focus". Der "Stern" kommt auf 7,56 Millionen Leser. Alle drei Magazine verloren etwas gegenüber der AWA des Vorjahres: "Spiegel" und "Focus" jeweils drei Prozent, der "Stern" vier Prozent.

Die Wirtschaftsmagazine aus dem Hause Gruner + Jahr mussten tum Teil Reichweitenverluste im zweistelligen Bereich hinnehmen. "Capital" verlor 16 Prozent seiner Reichweite, das Schwesterblatt "Börse Online" zwölf Prozent. Dem G+J-Titel "Impulse" geht es mit einem Minus von sieben Prozent nur marginal besser. Reichweitengewinner unter den Wirtschaftstiteln ist das "Manager-Magazin" mit einem Plus von 17 Prozent.

Eine Analyse nach Gattungen zeigt, dass vor allem Musikmagazine (mit einem Bruttoreichweitenzuwachs von zehn Prozent) und Esszeitschriften sowie Schüler-/Studententitel und Sporttitel (alle plus sieben Prozent) bei den Lesern ankommen. Die meisten entscheiden sich jedoch erst am Kiosk anhand des Titelblatts und des konkreten Inhalts, ob sie eine Zeitschrift kaufen. Die am wenigsten treuen Leser sind laut AWA die 14- bis 19-Jährigen sowie die 20- bis 29-Jährigen.

Die AWA ist eine Studie mit Tradition. Jedes Jahr untersucht das Institut für Demoskopie Konsum und Mediennutzung der 64,8 Millionen Bundesbürger ab 14 Jahren. Basis sind drei Wellen von insgesamt 21.058 mündlich-persönlich Befragten. Die letzten Interviews wurden im April dieses Jahres geführt.

 

Nachrichten 9.3.07

EU-Gipfel will Treibhausgase um ein Fünftel senken

Brüssel (dpa) - Die Europäische Union hat sich im Kampf gegen den bedrohlichen Klimawandel zu einem radikalen Kurswechsel in der Energiepolitik durchgerungen.

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso begrüßt Kanzlerin Merkel in Brüssel.

Nach heftigen Debatten einigten sich die 27 EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel darauf, bis 2020 den Ausstoß von Treibhausgasen um ein Fünftel zu senken.

Auch der Anteil von 20 Prozent erneuerbarer Energien aus Biomasse, Wasser, Sonne und Wind wird verbindlich festgeschrieben, wie der schwedische Premierminister Fredrik Reinfeldt am Donnerstag beim EU-Gipfel sagte. Außerdem soll Energie effizienter genutzt werden. Frankreich und andere Befürworter der Atomenergie hatten darauf gedrungen, die Kernkraft als klimafreundlich einzuschätzen.

"Man kann diskutieren, was das Wort "bindend" eigentlich bedeutet, aber die Präsidentschaft konnte feststellen, dass sie einen Text vorbereiten kann, der das Wort verbindlich enthält", sagte Reinfeldt vor Journalisten. Dabei geht es um das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien im EU-Durchschnitt bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent zu steigern.

"Es gab nur zwei oder drei Länder, die gegen verbindliche Ziele waren", hieß es aus Teilnehmerkreisen. Tschechien und die Slowakei hätten erklärt, sie könnten unmöglich 20 Prozent erneuerbare Energien erreichen. Der EU-Gipfel solle in seinem Schlussdokument auf "legitime Sorgen" einzelner Länder eingehen, hieß es. Derzeit liegt der EU-weite Anteil erneuerbarer Energien lediglich bei 6,4 Prozent.

Klimaschutz in Europa

Zahlreiche Regierungschefs wiesen auf die sehr unterschiedlichen Ausgangslagen ihrer Länder hin. In manchen sei etwa die Gewinnung von Bioenergie erheblich schwieriger als in anderen. Die Festlegung der Energiequellen eines jeden Landes - etwa auch des Anteils an Atomenergie - müsse nationale Angelegenheit bleiben.

Frankreich, der stärkste Widersacher gegen eine verbindliche Vorgabe bei erneuerbaren Energien, akzeptiere das Ziel über einen nicht näher erläuterten Kompromiss mit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Vor dem Kapitel über erneuerbare Energien solle das Schlussdokument auf Energien mit niedrigem Kohlendioxid-Ausstoß hinweisen, was Frankreich im Sinne seiner Atomindustrie interpretieren könne.

Reinfeldt fügte hinzu, dass die Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes um 20 Prozent im geplanten Schlußdokument nicht mit Hilfe der Atomenergie erreicht werden solle. Auch die Frage der Lastenteilung sei angesprochen worden, hieß es in Delegationskreisen. Polen wünschte außerdem eine klare Aussage zur Solidarität bei Versorgungskrisen.

Der tschechische Regierungschef Mirek Topolanek pries den Atomstrom als umweltfreundliche Energiequelle für Europa an. In einem Brief an EU-Kommissionspräsident Jos?Manuel Barroso schrieb Topolanek: "Da der Preis der Kernenergie nicht vom Ölpreis abhängt und für die nahe Zukunft keine Uranknappheit abzusehen ist, trägt die Atomenergie außerdem wesentlich zur Versorgungssicherheit der Europäischen Union bei." Der sozialistische bulgarische Regierungschef Sergej Stanischew kündigte ein Festhalten an der Kernkraft an. "Das ist sehr viel umweltfreundlicher als die konventionelle thermische Energie", sagte er.

Bundeskanzlerin Angela Merkel habe die erste Diskussionsrunde mit dem Hinweis abgeschlossen, sie sei von den Beiträgen ermutigt. über Nacht sollten nun Kompromisse formuliert werden.

Bei der abendlichen Arbeitssitzung wollte Merkel auch erste Überlegungen präsentieren, wie die Europäische Union am 25. März den 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge bei einem Sonder-Gipfel in Berlin würdigen kann.

 

aus mediaundmarketing 07.03.2007

GDI-Trendradar 1.07: Konsum- und Wirtschaftstrends 2007

Hassen Männer das Einkaufen wirklich? Wer profitiert von der Nischenökonomie? Welche Shopping-Locations werden 2025 top sein? Fragen wie diese beantwortet der Trendradar 1.07 des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI), Zürich. So widmet sich der internationale Think-Tank in seinem jüngsten Outlook ...
www.mediaundmarketing.de/
studiendatenbank/studien_detail.php?nr=1173104802

 

aus mediaundmarketing 07.03.2007

Weltweites Internet-Publikum wächst um zehn Prozent

Im Januar 2007 haben 747 Millionen Menschen im Alter von 15 Jahren und älter weltweit das Internet benutzt, dies entspricht einem Anstieg von 10 Prozent im Vergleich zum Januar 2006. Laut dem globalen comScore Networks, das weltweit Online-Verhalten auswertet, ist unter den 15 führenden Ländern (aufgelistet nach Marktdurchdringung) das Internet-Publikum in Indien, der Russischen Föderation und China mit 33, 21 bzw. 20 Prozent im Jahr 2006 am meisten gewachsen. In Deutschland wuchs der Anteil um drei Prozent auf 32,1 Millionen Menschen.

www.mediaundmarketing.de/
mum/news/mediaticker/meldungen/2007/03/56481

 

02.03.2007

Neuer Telekom-Chef will T-Mobile & T-Com ausgliedern

Der neue Chef der Deutschen Telekom, Ren?Obermann, will laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung den Konzern komplett umbauen. Bereits heute will er dem Vorstand einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Grundlegende Änderungen sind geplant.

Demnach sollen die Sparten T-Com und T-Mobile aufgelöst werden und zukünftig in einer neuen Sparte namens T-Home gebündelt werden. Laut dem Bericht sollen alle privaten Kunden in diesem neuen Bereich vereint werden. Die Geschäftskunden sollen weiterhin durch T-Systems betreut werden. Weiterhin soll er Pläne haben, das Geschäft in Mittel- und Osteuropa weiter auszubauen.

Seit November 2006 steht Obermann an der Spitze des Konzerns. Er soll die Telekom aus der Krise führen, was der vorherige Chef Kai-Uwe Ricke in vier Jahren nicht geschafft hat. So verlor die Telekom allein im letzten Jahr über zwei Millionen Kunden. Zum Originaltext: _Neuer Telekom-Chef will T-Mobile & T-Com ausgliedern. www.winfuture.de/news,30347.html

 

mediaundmarketing news 21.02.07

ökobarometer 2007: Bio-Waren boomen

Zusammenfassung Gut jeder fünfte Bundesbürger kauft heute regelmäßig Bio-Produkte. Dies geht aus dem aktuellen Ökobarometer 2007 hervor. Anfang Februar hatte das Marktforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) 1.000 Bürger ab 14 Jahren zu ihrem Bio-Konsum befragt. Im Vergleich zum Ökobarometer im Juni 2005 stieg die Zahl der Konsumenten, die häufig oder gar ausschließlich Bio-Waren kaufen, um sechs Prozent.

 

mediaundmarketing news 21.02.07

Timescout: Web 2.0 verändert Nutzungsverhalten von Jugendlichen

Die Web 2.0-Welle im Internet stellt die Art und Weise der Nutzung des Mediums total auf den Kopf. Dominierte in den vergangenen Jahren der passive Internetnutzer, der sich primär Inhalte aus dem Internet abruft, so steht jetzt der aktive, kreative, gestaltende Internetnutzer im Vordergrund.

 

aus mediaundmarketing.de

Deutschland Online 4 - Sonderauswertung Social Web

Der Begriff "Social Web" bezeichnet neuartige interaktive Anwendungen im Internet. In Europa sind dies vor allem die so genannten "user generated contents", bei denen Internetnutzer eigene Inhalte online stellen, um diese mit anderen Nutzern zu teilen. Dieser Trend, das Internet selbst mitzugestalten ...

 

mediaundmarketing news 20.12.2006

Wirtschaft zu Weihnachten in Festtagsstimmung

Die deutsche Wirtschaft präsentiert sich in der Vorweihnachtszeit in Festtagsstimmung. Im Dezember stieg der ifo-Geschäftsklimaindex stärker als erwartet von 106,8 auf 108,7 Punkte. Dies ist der höchste Stand seit mehr als 15 Jahren. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem außerordentlich starken Boom wie zuletzt 1990“, sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn in München. Auch die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung kann den Unternehmen die gute Laune nicht verderben.

Für das erste Halbjahr 2007 sagt das Konjunkturbarometer für Deutschland ebenfalls bessere Zeiten voraus. Im Dezember beurteilten die rund 7000 befragten Unternehmen sowohl ihre aktuelle Lage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate positiver. Der Lage-Index verbesserte sich von 113,9 auf 115,3 Punkte. Damit erreichte er den höchsten Stand seit Anfang 1991. Der Erwartungs-Index für die kommenden sechs Monate stieg von 100,2 auf 102,5 Punkte.

Dabei verbesserte sich die Stimmung quer durch fast alle Branchen. So legte der Index in der Industrie kräftig zu. „Die bisher schon als überwiegend gut eingestufte Geschäftslage wird von den Unternehmen abermals günstiger beurteilt“, sagte Sinn. Zudem bewerteten die Industrie-Unternehmen zum dritten Mal in Folge auch die Perspektiven für die nächsten sechs Monate positiver. Auch im Bauhauptgewerbe ist der Optimismus deutlich gestiegen. Dem Einzelhandel bereitet die Mehrwertsteuererhöhung inzwischen weniger Sorgen. In den vergangenen Monaten hatten die Einzelhändler die Aussichten stets etwas pessimistischer beurteilt. Im Dezember konnte der Erwartungsindex im Einzelhandel erstmals wieder zulegen.

Durch die positive Entwicklung des Geschäftsklimas sieht sich das ifo Institut in seinem Optimismus für 2007 bestätigt. Die Münchner Wirtschaftsforscher hatten in der vergangenen Woche - wie andere Institute zuvor - ihre Wachstumsprognose auf 1,9 Prozent nach oben gesetzt. Die Mehrwertsteuererhöhung wird nach Einschätzung der meisten Experten nur zu einem leichten Dämpfer führen.

 

Zwei Meldungen aus verbrauchernews.de
06.11.2006

Lenz testet die 100 meistverkauften Mineralwasser-Sorten Deutschlands
(mg/ots) Mineralwasser ist nicht nur Durstlöscher, sondern auch ein wertvoller Mineralstoff-Lieferant. Doch in punkto Zusammensetzung unterscheiden sich die über 600 in Deutschland erhältlichen Sorten zum Teil erheblich voneinander. Die Zeitschrift Lenz hat die 100 meistverkauften Produkte getestet.
http://www.verbrauchernews.de/gesundheit/lebensmittel/artikel/2006/11/0008/

Weniger Wettbewerb, weniger Patientenrechte, höhere Kosten für Verbraucher
(mg/vzbv) Wenige Tage vor Beginn der Bundestagsanhörungen hat der Verbraucherzentrale Bundesverband den Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform kritisiert. "Schon der Titel des Gesetzes "zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung" ist irreführend," sagte vzbv-Vorstand Prof. Edda Müller. "Unter den Kassen wird es gerade nicht mehr, sondern weniger Wettbewerb geben." Auch das eigentliche Ziel der Gesundheitsreform - die Senkung der Lohnnebenkosten - werde ins Gegenteil verkehrt.
www.verbrauchernews.de/gesundheit/artikel/2006/11/0012/

 

Absatzwirtschaft 16.08.2006

Online-Marketing: Wo liegen die neusten Trends? Antwort auf diese zentrale Fragestellung liefert die neueste E-Voting Umfrage des Digital-Marketing-Instituts in Zusammenarbeit mit Management Circle. Demnach ist Suchmaschinenmarketing (SEM/SEO) derzeit eindeutig der wichtigste Hype im Online-Marketing. 173 Online Marketingpraktiker sehen hier die höchste Bedeutung für ihren täglichen Marketingerfolg. Ebenfalls besondere Beachtung finden die Bereiche Konzeption und Beratung im Internet, Integrierte Kommunikation und Web Controlling. Affiliate Marketing hingegen scheint seine Wachstumsgrenze erreicht zu haben.
www.digital-marketing-institute.de

mediaundmarketing 16.08.2006

Gesundheitstrends 2010 – Von der Symptom-Medizin zur neuen GesundheitskulturKein Markt hat in den vergangenen Jahren einen solchen Boom erlebt wie der Gesundheitsmarkt. Die Gesundheit ist heute ein massiver volkswirtschaftlicher Faktor: In Deutschland werden mehr als zehn Prozent des BIP für Gesundheit ausgegeben. Nur die USA und die Schweiz investieren noch mehr in das Wohlergehen ...
www.mediaundmarketing.de/
studiendatenbank/studien_detail.php?nr=1155719651&sdw=on

mediaundmarketing newsletter 19.07.2006

Antenne Bayern wird Reichweiten-Millionär
Radio NRW bekommt den heißen Atem eines Verfolgers im Nacken zu spüren: Antenne Bayern hat laut der heute veröffentlichten Media-Analyse (MA) 2006 Radio II erstmals die Millionen-Schallgrenze durchbrochen und ist hinter dem nordrhein-westfälischen Senderverbund reichweitenstärkster Einzelsender in Deutschland - und damit der große Gewinner der MA. 1,139 Millionen Hörer brutto pro beworbener Durchschnittsstunde weist die Reichweitenanalyse für den Münchner Privatsender aus, ein Plus von 144.000 Hörern (14,5 Prozent) gegenüber der vorangegangenen MA. Radio NRW legte um 49.000 auf 1,436 Millionen Hörer zu.
www.mediaundmarketing.de/
mum/news/mediaticker/meldungen/2006/07/37359

KommunikationsAnalyse 2006 – Frauen in Deutschland: Einstellungen, Marken, Medien
Seit 1984 veröffentlicht die Brigitte Anzeigenabteilung im Zwei-Jahres-Rhythmus die KommunikationsAnalyse (KA), die sich mit den Einstellungen der rund 25 Millionen deutschen Frauen zwischen 14 und 64 Jahren zu allen konsumrelevanten Lebensbereichen beschäftigt. Die repräsentative Analyse geht zudem ...
(http://www.mediaundmarketing.de/
studiendatenbank/studien_detail.php?nr=1153219051&sdw=on)

ACNielsen Universen 2006: deutscher Handel im Überblick

Umsatzzuwächse werden im Lebensmittelhandel weiter über Flächenexpansion realisiert. Im Kampf um die Kunden punkten weiterhin vor allem die Discounter. Deren Anteil an den Verbraucherausgaben für Güter des täglichen Bedarfs ist erneut gestiegen, wie die nun vorliegenden ACNielsen Universen 2006 eindeutig ...
www.mediaundmarketing.de/
studiendatenbank/studien_detail.php?nr=1153217165

10.07.2006

Branchenbilder: Parfüm, Generation 50+, Elektrohaushaltsgeräte, Heimwerkermarkt, Tabakwaren

Rubrik
Körperpflege, ältere, Haus/ Bauen/ Garten, Tabak

Typol./Thema
Markt-Studie/ div. Branchen

Auftraggeber
Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg

Institut
Gruner + Jahr Marktanalyse, Hamburg

Fragestellung
Welche Entwicklungen gab es 2005 auf den Märkten für Parfüm, Elektrohaushaltsgeräte und Tabakwaren? Wie hat sich der Heimwerkermarkt verändert? Wie hat sich die Zielgruppe 50+ entwickelt?

Zusammenfassung
Mit Damenparfüms wurde 2005 etwa 1,9 Prozent weniger umgesetzt als im Jahr zuvor und auch bei der Herrenkosmetik ging der Umsatz um 1,1 Prozent zurück. Die Bedeutung der Generation 50+ nimmt weiter zu, Ursachen sind ihr steigender Bevölkerungsanteil, ihr hohes Konsumniveau und ihre sich verändernden Konsumgewohnheiten. Die Entwicklung bei den Elektrohaushaltsgeräten war 2005 zum fünften Mal in Folge negativ, das Umsatzminus belief sich auf zwei Prozent.
Der Umsatz am Heimwerkermarkt stieg 2005 um rund 1,3 Prozent auf 37,1 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2006 ging der Umsatz der Baumärkte jedoch um knapp drei Prozent zurück, der verspätete Frühlingsbeginn wirkte sich negativ auf das Gartengeschäft aus. Die Tabaksteuererhöhungen der letzten Jahre wirkten sich deutlich auf den Tabakmarkt aus: Die Zahl der konsumierten, in Deutschland versteuerten Zigaretten ging um 4,4 Prozent zurück, bei den Fabrikzigaretten betrug der Absatzverlust gar 15 Prozent. Der Anteil von Alternativprodukten wie klassischer oder vorportionierter Feinschnitt ist hingegen seit 2002 von 13 Prozent auf etwa ein Drittel gestiegen.

Kosten: 22,- Euro

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vnr news

Einsparungen im Fuhrpark durch die Umrüstung

Wer jeden Morgen seinen Diesel startet, wird sich häufiger die Frage gestellt haben: Lohnt sich möglicherweise die Umstellung auf Rapsöl? Der Liter Rapsöl kostet je nach Abnahmemenge nur zwischen 0,51 € und 0,56 € pro Liter. Für "richtigen Diesel" zahlen Sie an der "Tanke" 1,04 € und mehr. Allerdings: Rapsöl können Sie nicht einfach in den Tank gießen. Sie müssen vorher Ihr Fahrzeug gründlich umrüsten. Wer beispielsweise seinen Pkw auf Rapsöl umrüsten will, kommt schnell auf einen Preis von über 1.700 €. Beim Lkw kann die Umrüstung auf Pflanzenöl sogar 3.700 € und mehr kosten.

Das Magazin "Umweltschutz im Betrieb" hat Experten die Einsparungen im Fuhrpark durch die Umrüstung durchrechnen lassen. Diese kamen zum Ergebnis, dass sich die Umrüstung bei einem Lkw, der monatlich 15.000 Kilometer fährt, bei einem Kraftstoffverbrauch von ca. 30 l/100km schon nach etwa 3 Monaten amortisiert. Der Rechnung liegt ein Rapsölpreis von 0,56 €/l und ein Dieselpreis von 1,04 €/l zugrunde. Bei einer Tankfüllung von 600 Liter liegt die Ersparnis bei einem Lkw mithin bei 200-250 € pro Tankvorgang. Das entspricht einer Einsparung von rund 2.000 € Dieselkosten/Monat.

Beim Pkw rechnet sich nach Darlegung des Magazins die Umrüstung bei einer Jahresfahrleistung von 30.000 km etwa nach einem Jahr.

Raps ist insbesondere deshalb so kostengünstig, weil das Pflanzenöl zurzeit noch von der Mineralölsteuer befreit ist. Das wird sich in den kommenden Jahren schrittweise allerdings ändern.

Ein weiterer Vorteil des Raps-Motors: Mit dem Komplett-Umrüst-Paket lässt sich der Verbrauch bei einem Lkw um bis zu 5 Liter auf 100 km verringern. Das schlägt in einem Unternehmen mit mehreren Lkws schnell zu Buche.

Allerdings benötigt Raps im Fahrbetrieb immer Zusatzkomponenten (Additive). Der Ölwechsel ist viel häufiger notwendig. Man sagt, dass sich die Wechselintervalle in etwa halbieren. Möglicherweise muss auch der Kraftstofffilter häufiger gewechselt werden.

Ungeachtet der positiven betriebswirtschaftlichen Betrachtung hat Raps im Tank auch volkswirtschaftliche und ökologische positive Wirkungen:

  • Rapsöl ist seht oft ein regional hergestelltes Produkt und stärkt also die heimische lokale Wirtschaft.

  • Die ökologischen Vorteile sind: ein fast ausgewogener CO2-Haushalt und die schwefelfreie Verbrennung. (Es wird das von der Pflanze beim Wachstum aufgenommene CO2 bei der Verbrennung wieder freigegeben.)

  • Die Russemissionen sollen um etwa 40% bis 50% unter dem von Diesel liegen.

  • Rapsöl gefährdet auch nicht das Grundwasser. Es baut sich biologisch ab.

  • Rapsöl gilt mithin nicht als Gefahrstoff und kann fast überall in größeren Mengen gelagert werden. Es gibt keine speziellen Anforderungen an die Tankanlage. Das heißt: Sie benötigen keinen speziellen Tankplatz mit Ölabscheider.

Die Umrüstsätze können demontiert und nach etwaiger individueller Anpassung im Neufahrzeug wieder eingesetzt werden.

Qualität im Netz – Verlags-, TV- und Portal-Websites im Test
Für die Studie wurden 700 Internetnutzer zu 15 Qualitätskriterien von Online-Angeboten verschiedener Verlage sowie TV-Websites und Portalen befragt. Dabei platzieren sich die Print-Websites bei allen Kriterien vor den TV-Sites oder den Internet-Portalen. Durchschnittlich acht Prozent liegen die Online...
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www.mediaundmarketing.de 31.05.2006

GfK Konsumklimastudie: Ungebrochener Optimismus
Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich im Mai weiter verbessert. Angesichts von Vorzieheffekten durch die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung erreichte die Kauflaune der Verbraucher Rekordniveau. Das berichtet das Marktforschungsinstitut GfK in seiner Konsumklimastudie. Für das Gesamtjahr sei angesichts des ungebrochenen Optimismus der Verbraucher ein reales Konsumwachstum von 0,5 Prozent zu erwarten, so GfK-ökonom Rolf Bürkl. Der Konsumklimaindex soll von 5,8 Punkten im Mai auf 6,8 Punkte im Juni steigen. Einen so hohen Wert erreichte der Indikator zuletzt im Jahr 2001.

23. August 2005 - Deutschlandfunk 06.35h

Freiherr von Knigge

Er war im 18. Jahrhundert ein echter Bestseller-Autor. Er schrieb Romane, Theaterstücke und auch Predigten, die vom Publikum verschlungen wurden. Die Rede ist von Adolph Freiherr von Knigge. Oft ließ der Freiherr seine Adelsbezeichnung „von“ fort und nannte sich schlicht den *freien Herrn Knigge“. Das war sein Selbstverständnis. Am bekanntesten wurde sein Buch „über den Umgang mit Menschen“, das 1788 erschien. Es enthält keine Regeln zur richtigen Benutzung des Bestecks, sondern viel mehr Ratschläge, wie das Zusammenleben der Menschen besser gelingen kann. Mittlerweile ist der Name ‚Knigge’ ein Synonym für höfliches Verhalten schlechthin geworden. Und wen wundert es, dass die sogenannte Knigge-Literatur eine Renaissance erlebt? Immer Öfter, so scheint es, stoßen wir mit unserer Gesellschaft an Grenzen. Wer Höflichkeit finden möchte, muss oft lange suchen. Anstelle einer freundlichen Begrüßung ernten wir oft nur mürrische Gesichter. Selbst unter Nachbarn ist das freundliche Lächeln eine Seltenheit. Schnell erhalten Gespräche einen unappetitlichen Charakter. Zum Fürchten weit reißt unser Gegenüber beim Gähnen seinen Rachen auf. Und hat er ihn geschlossen, fällt er uns prompt ins Wort, ohne dass wir unseren Satz zu Ende bringen könnten. Im Supermarkt fragen wir, wo denn das Obst sei. „Keine Ahnung“, erhalten wir zur Antwort, „ich bin nur für die Dosen zuständig.“ Verkäufer und Versicherungen beklagen wiederum die zunehmende Raffke-Mentalität ihrer Kunden, die versuchen, auch das letzte Quäntchen herauszuholen. Und was wir als Erwachsene vorleben, übernehmen unsere Kinder. Ohne Namen und Gruß wird am Telefon gefragt: „Ist Tim zuhause?“ Wer hier dann auch nur mit einem schlichten „Ja“ antwortet, bringt den Anrufer ganz schön aus der Fassung. Oder das klassische Beispiel aus den öffentlichen Verkehrsmitteln: Schüler weigern sich beharrlich, älteren Fahrgästen ihren Sitzplatz anzubieten. Man habe schließlich lange genug in der Schule geschuftet. Man fragt sich ängstlich, wie sie wohl selbst später einmal mit ihren altgewordenen Eltern umgehen werden. Die Klage über den Verfall der Sitten ist sicher so alt wie die Menschheit selbst. Es scheint aber so, als befänden wir uns wieder an einem besonderen Tiefpunkt. Erschrocken fragen wir uns heute, wie einfachste Regeln des Anstands verloren gehen konnten. Die Deutungen gehen hier auseinander. So stellte die Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Naumann in den siebziger Jahren einen „Wertewandel“ unter den Deutschen fest. Bürgerliche Tugenden wie Höflichkeit und gutes Benehmen, die über 250 Jahre gegolten hätten, seien außer Kraft gesetzt worden. Die geistige Ursache glaubte sie in Theodor Adorno und der „Frankfurter Schule“ zu entdecken. Der Soziologe Dirk Kaesler meint allerdings, die systematische Zerstörung der Manieren habe schon mit dem Nationalsozialismus begonnen. Und Stephen Carter, US-amerikanischer Philosoph, findet auch in den technologischen Veränderungen eine Erklärung. Früher sei es nur möglich gewesen in Gruppen zu reisen, erst mit der Kutsche und später mit der Bahn. Heute besitze dagegen fast jeder Haushalt ein Auto. Und im Wagen alleine vor dem Steuer, gewinne der Mensch den trügerischen Eindruck, er könne das Leben selber lenken. Wer keine Mitfahrer mehr sehe, verliere zwangsläufig auch die Menschen um sich herum aus den Augen. Ich denke, eine neue Haltung zum besseren Miteinander gewinnen die Menschen nicht in Etikette-Seminaren, echte Höflichkeit setzt eine persönliche Auseinandersetzung voraus. Und es ist gerade die Bibel, die einen solchen Lebensstil eröffnet. Sybil Gräfin Schönfeldt, die Hamburger Publizistin und ungekürte Autorität in Sachen gutes Benehmen, wurde von einem Journalisten nach einem einfachen Zugang zur Höflichkeit gefragt. Ihre Antwort war ebenso knapp wie präzise. Sie sagte: „Die zehn Gebote reichen aus. Darin ist alles gesagt.“

28.06.2005

Psychologie Ständiger Verkehr auf der hirneigenen Datenautobahn

Im Gegensatz zum Computer verarbeitet das Gehirn Informationen wie Sprache kontinuierlich.

Das Gehirn verarbeitet Informationen nicht stufenweise wie ein Computer, sondern in einem ständigen Fließprozess. So werden Worte beispielsweise schon während der Wahrnehmung verarbeitet und in Bewegungen umgesetzt. Das hat ein deutsch-amerikanisches Forscherteam bei Experimenten mit Freiwilligen gezeigt, die mit einem Mauszeiger auf Gegenstände zeigen sollten. Dabei reichten schon die ersten Laute eines Wortes aus, um die Probanden auf das richtige Objekt deuten zu lassen – vorausgesetzt, der Wortanfang war eindeutig einem der Objekte zuzuordnen.

Wahrnehmungstheoretiker vermuteten lange Zeit, dass Informationen im Gehirn immer als kleine Päckchen von einer Verarbeitungsstufe zur nächsten weitergereicht werden. Ein solches Vorgehen wäre vergleichbar mit dem eines Computers, in dem jede Datenveränderung erst die nächste bedingt. In letzter Zeit häufen sich jedoch Hinweise darauf, dass dieser Prozess möglicherweise nicht Schritt für Schritt, sondern dynamisch und kontinuierlich abläuft.

Diese These wird auch durch die neuen Ergebnisse gestützt, berichten Michael Spivey und seine Kollegen. Die Wissenschaftler hatten 42 Freiwillige gebeten, mit einem Mauszeiger auf verschiedene, auf einem Monitor abgebildete Objekte zu zeigen. Pro Test standen dabei immer zwei Gegenstände zur Auswahl.
Hatten die Namen der Objekte keine Ähnlichkeit miteinander, wie beispielsweise "Kabel" und "Jacke", führten die Testteilnehmer den Cursor sofort und auf einem geraden Weg zum entsprechenden Objekt, beobachteten die Forscher. Waren jedoch Gegenstände mit ähnlich klingenden Namen wie "Kabel" und "Karte" abgebildet, reagierten die Probanden deutlich langsamer und führten den Mauszeiger mehrmals zwischen den beiden Darstellungen hin- und her.

Wäre jedes Wort eine vollständige Wahrnehmungseinheit, hätten die Probanden immer sofort auf ein Bild zeigen und im Fall eines Irrtums ihre Auswahl anschließend korrigieren müssen, schreiben die Forscher. Da sie jedoch während der Wahrnehmung des Wortes zögerten und die getroffene Wahl bereits zu diesem Zeitpunkt verändern konnten, müsse die Sprachwahrnehmung auf einem dynamischen Prozess basieren. Bei einem solchen Mechanismus gebe es dann nicht nur "falsch" und "richtig", sondern auch Werte dazwischen.

Michael Spivey (Cornell-Universität, Ithaca) et al.: PNAS

Einzelhandel 2020: Wie geht es mit dem privaten Konsum weiter?
Rund 60 Prozent beträgt der Anteil des privaten Konsums am Bruttoinlandsprodukt. Schwankt dieses Stütze, schwächelt auch das Wirtschaftswachstum. Wie es mit dem privaten Konsum in Deutschland bis 2020 weitergeht und welche Konsequenzen sich hieraus für den Einzelhandel ergeben untersuchte die Studie „Quo Vadis, Konsum?“ der BBE Unternehmensberatung. Hier die wichtigsten Trends:
* Die Demographie Deutschland wird grauer und stiller, die Bevölkerung schrumpft auf 80,3 Mio. Die Zuwanderungsraten flachen ab, Frauen und noch mehr Männer wollen keine Kinder mehr, die Lebenserwartung steigt und steigt.
Die Folge: bis 2020 wächst der Anteil der 60+ auf 28 Prozent.
* Die Haushalte und ihre Strukturen

Der Bestand wächst noch leicht auf 40 Mio. Die Haushalte werden aber kleiner, älter und silbergrauer. Die Polarisierung der Einkommen verstärkt sich. Bis 2020 erreichen Single- und 2-Personenhaushalte fast 75 Prozent vom Bestand; fast 50 Prozent davon sind älter als 60. Die privaten Konsumausgaben - Alters- und Gesundheitsvorsorge zwingen zum Sparen. Die Sparquote steigt bis 2015, geht dann zurück. Bis 2010 sinken die Konsumausgaben auf knapp 84 Prozent vom Nettoeinkommen, steigen dann moderat bis auf knapp 85 Prozent. Die Ausgabenstrukturen verändern sich - Die Deckung der Grundbedürfnisse Wohnen/Essen/Kleiden belastet künftig einkommensschwache Haushalte noch stärker. Die höchsten Ausgabenzuwächse sind bei Gesundheitspflege zu erwarten (+ 59 %), gefolgt von Telekommunikation (+ 49 %) und Wohnen (+ 43 %), dem nach wie vor größten Ausgabenkomplex. Sehr gute Perspektiven haben auch Verkehr (+ 39 %) und Freizeit (+ 37 %). Einrichtung/DIY und Nahrungs-/Genussmittel segeln mit knapp + 19 Prozent beziehungsweise + 17 Prozent unter dem Level des Gesamtkonsums.
Verlierer sind Bekleidung/Schuhe (- 4,5 %) und der übrige Konsum. Entwicklung des Einzelhandels koppelt sich weiter vom Wirtschaftswachstum ab - Die Umsatzsteigerung wird mit + 9 Prozent bis 2020 bescheiden ausfallen. 400 Mrd. Euro Umsatz bedeuten einen Rückgang auf 26,6 Prozent vom privaten Konsum. Rückläufiger Mengenverbrauch beim persönlichen Bedarf, sich änderndes Konsumverhalten ganz unterschiedlicher Senioren-Typologien, die mehr als 30 Prozent vom Konsumvolumen bestreiten, und das anhaltend preisorientierte Konsumverhalten der meisten Konsumenten bestimmen die Entwicklung im Einzelhandel, dessen Probleme sich weiter verschärfen werden.
Weitere Informationen zur Studie können angefordert werden unter grell@bbeberatung.com.

 

(10.06.2005 - vera)
Endlich Wochenende – und schon ist es wieder vorbei.

Ein Buch lesen? Freunde besuchen? Fahrradtour mit den Kindern? Etliche Dinge sind auf der Strecke geblieben, die eigentlich auf dem Plan für die freien Tage standen, weil es mal wieder so viel zu Erledigen gab. Doch wer in der Woche unter Dauerstress mit Job, Kindern und Haushalt steht, braucht am Wochenende eine Auszeit. Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps, wie sich der Zeit ein Schnippchen schlagen und am Wochenende genügend Spielraum für persönliche Wünsche und gemeinsame Unternehmungen mit der Familie freischaufeln lässt: Wer Freizeit will, muss Prioritäten setzen! Das A und O ist dabei eine gute Planung. Deshalb möglichst schon Donnerstag- oder Freitagabend mit dem Partner und den Kindern zusammensetzen, die einzelnen Wünsche fürs Wochenende besprechen und entscheiden, was möglich ist und welche Vorhaben eventuell verschoben werden müssen.
Der Partner will das Fußballspiel im Fernsehen nicht verpassen? Der Sohn hat sich mit seinem Freund verabredet und die Tochter will unbedingt ins Kino?
Und der eigene Wunsch wäre ein Stadtbummel? Oft lassen sich auch viele Vorstellungen unter einen Hut bringen, wenn früh genug der Ablauf gut organisiert wird. So zum Beispiel, wer den Fahrdienst für die Kinder übernimmt oder ob sich manche Aktivitäten wie Stadtbummel und Kino vielleicht kombinieren lassen.
Auch wenn jedes Familienmitglied eigene Vorstellungen hat oder oft noch wichtige Dinge erledigt werden müssen: Mindestens eine gemeinsame Unternehmung von Eltern und Kindern sollte am Wochenende auf dem Plan stehen. Das kann ein Spiel-Nachmittag sein oder ein Besuch im Zoo, eine Radtour oder ein Besuch bei Großeltern oder Freunden. Denn für Kinder ist es wichtig, die Eltern um sich zu haben, entspannt, gut gelaunt und ohne Zeitdruck. Auch hier gilt wieder:
Der Zeitpunkt für die Familienstunden sollte genau festgelegt werden, damit es am Ende nicht wieder heißt: Eigentlich wollten wir doch noch.
Weitere Tipps und Strategien für den richtigen Umgang mit der Zeit – nicht nur am Wochenende – bietet der Ratgeber „Zeitmanagement im Alltag“ der Verbraucherzentrale NRW. Das Buch zeigt verschiedene Möglichkeiten, den Alltag effektiv zu managen und beleuchtet die vielen kleinen Stolperfallen, die das Familienleben aus der Bahn bringen können. Zudem wird gezeigt, in welchen Bereichen es Entlastung durch Partner und Kinder geben kann und wie sich eingefahrene Tagesabläufe ändern lassen.
Den Ratgeber „Zeitmanagement im Alltag“ gibt’s für 7,80 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW. Für zusätzlich 2,50 Euro für Porto und Versand kommt er – gegen Rechnung - auch ins Haus.
Bestelladresse:
Versandservice der Verbraucherzentralen, Adersstraße 78, 40215 Düsseldorf.
Oder telefonisch unter 0180/500 14 33, Fax: 0211/38 09-235, e-mail: publikationen@vz-nrw.de, Internet: www.vz-nrw.de.

April 2004

Lesestrategien: So holen Sie aus jedem Text das wirklich Wichtige für Sie schnell heraus

aus vnr.de news

"Das Vielsinnige des Lesens: Die Buchstaben sind wie Ameisen und haben ihren eigenen geheimen Staat."

Elias Canetti (1905-94), österreichischer Schriftsteller spanisch-jüdischer Herkunft, 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpreis für Literatur
Aus: "Die besten Reden von A bis Z"
Seien Sie ehrlich: Oft passiert es, dass Sie einen Text gelesen haben - aber wirklich erfasst haben Sie den Inhalt nicht. Oder Sie stellen am Ende der Lektüre fest, dass Sie sich durch 10 Seiten eines Fachartikels gequält haben, ohne etwas für Sie Relevantes gefunden zu haben. Für diese Probleme gibt es aber eine Lösung: Die richtige Grundtechnik für effektives Lesen hilft Ihnen weiter, wenn Sie feststellen möchten, ob der Text wichtige Informationen enthält.

Mit diesen 6 Punkten lesen Sie effizient:

1. Lassen Sie sich nicht ablenken
Störfelder, die Sie vom Lesen abhalten, lauern überall: in Ihrer Umgebung, aber auch im Text selbst. Solche Störquellen sollten Sie von vorneherein ausschalten: Suchen Sie sich einen Leseort, an dem sich nichts bewegt. Weder ein Uhrenpendel noch die Grafik auf dem Bildschirmschoner. Denn jede Bewegung, auch wenn Sie sie nur aus den Augenwinkeln wahrnehmen, lenkt Sie ab und stört Sie in Ihrer Konzentration. Sorgen Sie für ausreichend Beleuchtung, denn auch schlechtes Licht bremst Sie. Eine optimale Lichtquelle sollte über 1.000 Lux verfügen, das ist normales Tageslicht. Wenn Sie eine Brille tragen, bedenken Sie, dass die Gläser Licht schlucken - Ihre Beleuchtung sollte dann mindestens 1.200 Lux stark sein. Farben lenken die Augen ab. Daher sollten Sie in Ihrem Text nichts markieren. Bekommen Sie einen Artikel, in dem schon mit Textmarker gearbeitet wurde, machen Sie sich eine Kopie. Wollen Sie bestimmte Stellen des Textes hervorheben, kleben Sie lieber ein Post-it an den Rand des Blattes. Schalten Sie das Radio ab. Die Töne im Hintergrund stören Ihre Konzentration und senken so wieder Ihr Lesetempo.

2. Zwingen Sie sich nie zu einem schnellen Lesetempo
Wollen Sie mit Gewalt einen Text schnell erfassen, übersehen Sie vor lauter Hast das Wesentliche. Die Folge: Sie fangen noch einmal von vorne an, werden dann noch schneller, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen, und erfassen noch weniger. Bleiben Sie lieber bei Ihrem Tempo - es mag zwar im ersten Moment länger dauern, bringt Ihnen aber hinterher viel mehr.

3. Lesen Sie leise
Viele Menschen haben den Reflex, dass sie innerlich "mitlesen", d.h. lautlos den Text mitsprechen - und genauso verbreitet ist die Annahme, dass diese Angewohnheit das Lesetempo deutlich herabsenkt. Das ist aber ein Irrtum. Sie brauchen diese so genannte Subvokalisation, um das Gelesene sinnvoll aufzunehmen. Sie sorgt für einen gleichmäßigen Lesefluss.

4. Lesen Sie auch mal laut
Es ist mittlerweile nachgewiesen, dass das Mitsprechen des Textes Sie auch beim Lesen schneller werden lässt. Wenn Sie Texte während des Lesens leise vor sich hin sprechen, verbessern Sie Ihr Sprach- und Lesegefühl, was Sie schneller werden lässt.

5. Machen Sie mal Pause
Wenn Sie bei längeren Artikeln den Lesevorgang unterbrechen, geben Sie Ihrem Gehirn die Möglichkeit, das zu verarbeiten, was es gerade aufgenommen hat. Zudem haben Sie in solchen Lesepausen oft die besten Einfälle - wenn Sie nicht reden. Denn Sprechen stört diesen Verarbeitungsprozess. Machen Sie stattdessen einen kleinen Spaziergang oder räumen Sie Ihren Schreibtisch auf.

6. Suchen Sie gezielt
Wenn Sie wissen wollen, ob ein Text bestimmte Informationen enthält, können Sie die Suchwort-Technik benutzen. Fahren Sie mit dem Zeigefinger über den Text und sprechen Sie dabei leise das von Ihnen gesuchte Wort. Der Schwung von rechts nach links und zurück sollte dabei eine Sekunde dauern und über drei Zeilen gehen. Beachten Sie aber, dass Sie Ihren Finger nur knapp über dem Text führen, sonst sehen Sie nur den Finger, nicht die Buchstaben. Der Begriff, den Sie suchen, sollte nicht zu lang sein. Suchen Sie statt "Ausdauersport" lieber "Ausdauer".

So lesen Sie wirklich effektiv
Das Einzige, was Sie brauchen, wenn Sie effektiv lesen wollen, sind ein Bleistift und ein Blatt Papier, eventuell einige Post-its, wenn Sie etwas am Rand des Textes hervorheben wollen.

Bevor Sie auch nur die erste Zeile des Textes betrachten, sollten Sie eines wissen: Was ist wirklich Ihr Leseziel? Wollen Sie

etwas Neues lernen,
Bekanntes vertiefen,
bestimmte Informationen finden,

ich einen Überblick über die Qualität des Artikels verschaffen oder neue Aspekte zu einem schon bekannten Thema finden? Notieren Sie sich Ihre Leseziel auf Ihrem Blatt. Wenn Sie sich so über das Ziel des Lesens klar geworden sind, dann werden Sie während des Lesens schnell feststellen, ob Ihnen ein Text überhaupt weiterhilft oder ob Sie ihn weglegen sollten.

überprüfen Sie nun, ob der Text den von Ihnen gewünschten Inhalt überhaupt behandelt. Dazu nutzen Sie die oben vorgestellte Suchwort-Methode. Finden Sie nichts, legen Sie den Text weg. Schauen Sie sich nun zwei für Sie scheinbar interessante Absätze an, z.B. die mit ansprechenden Zwischenüberschriften. Prüfen Sie, ob der Text wirklich die von Ihnen gewünschten Informationen enthält und ob seine Qualität Ihren Ansprüchen genügt.

Werfen Sie einen Blick auf zusätzliche Elemente. Abbildungen, Tabellen oder Zwischenüberschriften geben Ihnen ebenfalls Auskunft über die Qualität des Artikels. Außerdem gehen Sie so sicher, dass Sie bei einer anschließenden Lektüre ungestört lesen können. Denn grafische Elemente lenken Sie so lange vom Text ab, bis Sie diese gelesen haben - Ihr Lesefluss wird also immer wieder gestört. Ist der Text nach dieser mehrfachen Prüfung wirklich interessant für Sie, fangen Sie jetzt an zu lesen. Aber auch jetzt sollten Sie sich disziplinieren: Beschränken Sie sich auf die Abschnitte, die für Sie von Interesse sind. Haben Sie die Informationen, die Sie suchen, dann legen Sie den Text zur Seite.

So wirkt das Gelesene besonders nachhaltig
Nach der Lektüre sollten Sie Wichtiges auf Ihrem Blatt Papier festhalten. Das sind unter anderem der Name des Autors, die Artikelüberschrift, bei Zeitschriften auch Erscheinungsdatum und -ort. Notieren Sie sich auch, auf welchen Seiten Sie die für Sie relevanten Aussagen und Informationen gefunden haben und welche Informationen der Text enthält. Ideen, die Ihnen während oder nach dem Lesen einfallen, sollten Sie ebenfalls notieren. Auf Ihrem Papier können Sie auch Querverweise zu themenähnlichen Artikeln oder Literaturhinweise, die der Autor selbst gegeben hat, festhalten. Bewahren Sie dieses Blatt gut auf. Heften Sie es entweder zu den Arbeitsunterlagen, die thematisch zum Thema passen oder legen Sie es vorne in das entsprechende Buch hinein - so haben Sie alles Wichtige immer griffbereit.

Aus: "Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis"

01.04.2005

bdw plus: "Leben und Energie 2010"

Wie sieht die Energieversorgung im Haus von morgen aus? Antworten auf diese Frage liefert das Sonderheft "Leben und Energie 2010", das dem Dezemberheft von bild der wissenschaft beiliegt: Brennstoffzellen werden in dieser Zukunft ebenso eine Rolle spielen wie Erdgas und regenerative Energien.

Welche Schritte auf dem Weg heute schon geschafft sind, welche Modelle bereits funktionieren und was noch zu tun ist, darüber geben die Autoren auf 44 Seiten Auskunft.

Aus dem Inhalt:

Nur Technik reicht nicht: Energiebedarf im Bausektor

Vom Lüften und vom Sparen: Leidet die Luftqualität in gut gedämmten Häusern? Ein Diskurs

Strom kommt aus der Steckdose, Gas auch: Die Gassteckdose

Leben mit Wind und Wasserstoff: Auf der norwegischen Insel Utsira wird aus Wind Wasserstoff hergestellt und damit eine Brennstoffzelle betrieben

Fastenkuren für die Heizkosten-Rechnung: Energiesparkonzepte im Hausbau

Störfaktor Mensch: Bewohner wollen in ihren Häusern das Leben genießen: Ein Essay

Realist mit Visionen: Wie sich die Energieversorgung entwickeln müsste.

Mehr zum Thema Brennstoffzelle finden Sie auf den Seiten der Initiative Brennstoffzelle.

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