Frey Siebdruck

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Frey Siebdruck  

 


 
Frey Siebdruck

Emil Frey KG Siebdruck + Schilder

Kombinationsdruck  Umweltschutz  Rundgang

Warum Siebdruck?

Siebdruck eignet sich für fast alle Materialien und Formen
Siebdruck hat spezielle Farbsysteme für jeden Einsatzbereich
Siebdruck ist gut für kleine und große Auflagen
Siebdruck ist gut für große und kleine Formate
Siebdruck ist licht- und witterungsbeständig
Siebdruck hat auch für Ihr Druckproblem eine Lösung

Siebdruck - Spezialitäten 

Perfektion der Wiedergabe.

Brillanz und Farbgenauigkeit und hoher Farbauftrag.
Lichtechtheit von 7-8 auf der Wollskala.
Unübertroffene Farbwirkung durch flächigen Farbauftrag.
Matte, seidenmatte, glänzende oder hochglänzende Siebdruckfarben nach Ihren Wünschen für Ihre Aufgabenstellungen.
UV Glanz- oder Mattlackierung auch partiell.
Farbgetreue, saubere Druckausführung, exakte Wiedergabe

Druckablauf, Druckzubehör, Maschinen

Die Sieb-Druck-Form besteht aus einem rechtwinkligen Leichtmetall - Hohlprofilrahmen, auf den ein feines Gewebe aufgespannt und verklebt wird, der Schablonenträger.

Das Gewebe wird mit einer lichtempfindlichen dickflüssigen Kopieremulsion beschichtet, getrocknet und in Kontakt mit dem Druckfilm belichtet. Hierbei wird die Emulsion an den Stellen, die keine Farbe durchlassen dürfen, gehärtet und an den unbelichteten Stellen ausgewaschen. Durch diese ausgewaschenen Stellen kann die Siebdruckfarbe durchgedruckt werden.

Diese Siebdruckform wird in die Maschine eingespannt. Mit einer Rakel, einem Kunststoffstreifen in einem Metallträger, wird die Siebdruckfarbe manuell oder maschinell durch die Druckform auf den darunter liegenden Stoff gedrückt.

Nach der Trocknung (maschinell oder auf Trockenwagen) erfolgt die Weiterverarbeitung, je nach Verwendungszweck (z.B. schneiden, stanzen).

Geschichte und die Perspektiven des Siebdrucks
(aus wikipedia.de)

Zur Geschichte des Siebdrucks fehlen - im Vergleich zu anderen Druckverfahren - genauere Angaben. Wesentliche Aspekte zur Siebdruckgeschichte, die in Fachartikeln oder Firmenprospekten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts veröffentlicht wurden, gingen leider wieder vergessen. Der Versuch einer Rekonstruktion ist in der WWW-Site "silkscreenhistory.com" zu finden.
Grundsätzlich sollte zwischen mittelalterlichen Schablonentechniken, wie sie beispielsweise in Japan zum Bedrucken von Textilien verwendet wurden, und der Entwicklung, die zum heutigen Siebdruck führte, unterschieden werden. Die einzelnen Elemente solcher aus Papier gefertigten japanischen Schablonen wurden teilweise durch ein Netz aus Seidenfäden miteinander "verbunden". Das Bedrucken der Kimonos erfolgte mit Hilfe einer Bürste, mit der die Druckpaste auf das Textil gerieben wurde. Im 19. Jahrhundert gelangte diese Technik nach Europa und den USA, wo sie auf großes Interesse stieß.
Im gleichen Zeitraum wurde in Europa und den USA aber im Bereich der Beschriftung (Schilderherstellung) mit einem Schablonengewebe aus Seidengaze experimentiert. Es ist belegt, dass solche Seidengazeschablonen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA zum Bedrucken von Schildern und Filzwimpeln eingesetzt wurden. Man darf vermuten, dass die technischen Impulse zum heutigen Siebdruck nicht aus Asien, sondern aus dem Bereich der "Schriftenmaler" in den USA und Europa kamen.
Die Seidengaze wurde in Webereien verarbeitet, die sich in Landschaften befanden, wo von Natur aus eine hohe relative Luftfeuchtigkeit herrschte. Diese Luftfeuchtigkeit war erforderlich, um ein gutes Webergebnis zu erzielen. In Europa waren England, die Bodenseeregion der Schweiz und Krefeld in Deutschland sowie Lyon in Frankreich die Standorte solcher Webereien. Vor allem in der Schweiz wurde ein großer Teil dieser Seidengaze in Handarbeit gewoben.
Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde diese neue Drucktechnik vor allem in den USA vorwärts entwickelt. Bedruckt wurden Schilder, Plakate, Textilien und vieles Andere mehr (künstlerische Grafik ab ca. 1937), während des Zweiten Weltkriegs dann auch Produkte für die US-Armee (Schilder, gedruckte elektronische Schaltungen etc.). In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts gelangte das Siebdruckverfahren von den USA nach England und von dort dann nach Kontinentaleuropa.
In Deutschland wurde das Siebdruckverfahren in den 20er-Jahren im Bereich der Schilderherstellung angewendet, im Zweiten Weltkrieg dann auch für Beschriftungen von Rüstungsgütern der Wehrmacht und der Luftwaffe.
Mit dem Beginn der Erfindung des Nylonfadens und dem technischen Fortschritt nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Seide immer mehr verdrängt und spielte seit den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts keine Rolle mehr im Siebdruck. Mit dem technischen Fortschritt in den Bereichen Schablonengewebe, Druckfarben, Schablonenherstellung und schnell laufenden Druckmaschinen erlebte der Siebdruck seine bisherige Blütezeit als Dekorations-, Funktional- und Kennzeichnungsdruck.
Unsere heutige Computerwelt wäre ohne den Siebdruck nicht möglich, Datenleitungen, Leiterplatten, Schaltkreise wurden nun gedruckt und immer weiter verkleinert. In ihrer Präzision und im räumlichen Platzbedarf waren diese den Verkabelungen weit überlegen.
Autoheckscheibenheizungen, Tachoscheiben, Herdvorsatzgläser, Reklameaufdrucke, Holzpanelen, Schrankdekore, Stoffdrucke, Handyschalen, CD-Bedruckungen, Verkehrs- und Hinweisschilder, keramischer Siebdruck, Etiketten für alle Arten von Reinigungsmittelflaschen und die Bedruckung von Glas, auf Drucken von Klebstoff, Direktdruck auf alle nur erdenklichen Körperformen, Rubbelsilberflächen auf Lotterielosen, Feuerzeugen, Kisten und Bierkästen usw. Diese Anwendungen sind noch nahezu endlos fortsetzbar und sind ohne den Siebdruck nicht herstellbar.
Eine Revolution auf dem Beleuchtungssektor, im Auto, aber auch im täglichen Leben wird die neueste Entwicklung sein, eine im Siebdruckverfahren bedruckte Folie, die - angeschlossen an eine Niedervoltspannung - so hell wie eine Glühbirne leuchtet, nur einen Bruchteil an Stromkosten benötigt und dünner als ein Millimeter ist.
Beispiel: Die Rundumbeleuchtung einer Tankstelle geschieht mit Neonröhren, hinter bedrucktem Plexiglas, dieses kostet im Jahr den Betreiber Unsummen.
Diese Kosten können, wenn man den Erfindern Glauben schenken darf, um 90% reduziert werden.
Die Flexibilität, die unbegrenzte Einsatzmöglichkeit, die Vielseitigkeit, die hohe Farbschichtdicke, die Wetterbeständigkeit, die UV-Beständigkeit, die Abriebfestigkeit sind auch heute noch die Vorteile des Siebdrucks. Somit ist der Siebdruck auch heute noch trotz starker Konkurrenz aus dem Bereich der Digitaldrucke in der technischen Anwendung nicht wegzudenken. Digitaldrucke können mit ihren Druckfarben diese hohen technischen Ansprüche nicht erfüllen.
In der Plakatwerbung hat der Siebdruck in der nahen Zukunft weniger große Chancen mehr gegen den Digital- und Offsetdruck. Für kurz- und mittelfristige Beständigkeiten, bei Kleinauflagen und aus Kostengründen ist hier der Digitaldruck teilweise im Vorteil. Dennoch werden oft noch Siebdruckplakate hergestellt. Gründe dafür sind die Farbkraft der Siebdruckfarben oder deren Deckkraft und Beständigkeiten.
Zudem können im Siebdruck problemlos Effektfarben (Metallic, Tagesleucht, Nachleucht etc.) oder Sonderfarbtöne (z. B. "Coca-Cola-Rot") sowohl deckend als auch lasierend verdruckt werden.

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Siebdruck von FREY - da kommt Farbe auf!


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