|

|
Warum Siebdruck?
Siebdruck eignet sich für fast alle Materialien und Formen
Siebdruck hat spezielle Farbsysteme für jeden Einsatzbereich
Siebdruck ist gut für kleine und große Auflagen
Siebdruck ist gut für große und kleine Formate
Siebdruck ist licht- und witterungsbeständig
Siebdruck hat auch für Ihr Druckproblem eine Lösung
Siebdruck - Spezialitäten
Perfektion der Wiedergabe.
Brillanz und Farbgenauigkeit und hoher Farbauftrag.
Lichtechtheit von 7-8 auf der Wollskala.
Unübertroffene Farbwirkung durch flächigen Farbauftrag.
Matte, seidenmatte, glänzende oder hochglänzende Siebdruckfarben nach Ihren Wünschen für Ihre
Aufgabenstellungen.
UV Glanz- oder Mattlackierung auch partiell.
Farbgetreue, saubere Druckausführung, exakte WiedergabeDruckablauf, Druckzubehör, Maschinen
Die Sieb-Druck-Form besteht aus einem
rechtwinkligen Leichtmetall - Hohlprofilrahmen, auf den ein feines Gewebe aufgespannt und verklebt wird, der Schablonenträger.
Das Gewebe wird mit einer lichtempfindlichen dickflüssigen Kopieremulsion beschichtet, getrocknet und in Kontakt mit dem Druckfilm belichtet. Hierbei wird die Emulsion an den Stellen, die keine Farbe durchlassen dürfen, gehärtet und an den unbelichteten Stellen ausgewaschen. Durch diese ausgewaschenen Stellen kann die Siebdruckfarbe durchgedruckt werden.
Diese Siebdruckform wird in die Maschine eingespannt. Mit
einer Rakel, einem Kunststoffstreifen in einem Metallträger, wird die
Siebdruckfarbe manuell oder maschinell durch die Druckform auf den
darunter liegenden Stoff gedrückt.
Nach der Trocknung (maschinell oder auf Trockenwagen) erfolgt die Weiterverarbeitung, je nach Verwendungszweck (z.B. schneiden, stanzen).
Geschichte und die
Perspektiven des Siebdrucks
(aus wikipedia.de)
Zur Geschichte des Siebdrucks fehlen -
im Vergleich zu anderen Druckverfahren - genauere Angaben. Wesentliche
Aspekte zur Siebdruckgeschichte, die in
Fachartikeln oder Firmenprospekten in der ersten Hälfte des 20.
Jahrhunderts veröffentlicht wurden, gingen leider wieder vergessen. Der
Versuch einer Rekonstruktion ist in der WWW-Site "silkscreenhistory.com"
zu finden.
Grundsätzlich sollte zwischen mittelalterlichen Schablonentechniken, wie
sie beispielsweise in Japan zum Bedrucken von Textilien verwendet wurden,
und der Entwicklung, die zum heutigen Siebdruck führte, unterschieden
werden. Die einzelnen Elemente solcher aus Papier
gefertigten japanischen Schablonen wurden teilweise durch ein Netz aus Seidenfäden miteinander "verbunden".
Das Bedrucken der Kimonos erfolgte mit Hilfe
einer Bürste, mit der die Druckpaste auf das Textil gerieben wurde. Im
19. Jahrhundert gelangte diese Technik nach
Europa und den USA, wo sie auf großes Interesse
stieß.
Im gleichen Zeitraum wurde in Europa und den USA aber im Bereich der Beschriftung (Schilderherstellung) mit einem Schablonengewebe aus
Seidengaze experimentiert. Es ist belegt, dass solche
Seidengazeschablonen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA zum
Bedrucken von Schildern und Filzwimpeln eingesetzt wurden. Man darf
vermuten, dass die technischen Impulse zum heutigen
Siebdruck nicht aus Asien, sondern aus dem Bereich der
"Schriftenmaler" in den USA und Europa kamen.
Die Seidengaze wurde in Webereien verarbeitet,
die sich in Landschaften befanden, wo von Natur aus eine hohe relative
Luftfeuchtigkeit herrschte. Diese
Luftfeuchtigkeit war erforderlich, um ein gutes Webergebnis zu erzielen. In Europa waren England, die Bodenseeregion der Schweiz und
Krefeld in Deutschland sowie Lyon in Frankreich die Standorte solcher
Webereien. Vor allem in der Schweiz wurde ein großer
Teil dieser Seidengaze in Handarbeit gewoben.
Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde diese neue Drucktechnik vor allem in den
USA vorwärts entwickelt. Bedruckt wurden
Schilder, Plakate, Textilien und vieles Andere mehr (künstlerische
Grafik ab ca. 1937), während des Zweiten Weltkriegs dann auch Produkte für die US-Armee (Schilder, gedruckte
elektronische Schaltungen etc.). In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts
gelangte das Siebdruckverfahren von den USA nach England und von dort
dann nach Kontinentaleuropa.
In Deutschland wurde das Siebdruckverfahren in den 20er-Jahren im
Bereich der Schilderherstellung angewendet, im Zweiten Weltkrieg dann auch für
Beschriftungen von Rüstungsgütern der Wehrmacht und der Luftwaffe.
Mit dem Beginn der Erfindung des Nylonfadens und dem technischen
Fortschritt nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Seide immer mehr
verdrängt und spielte seit den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts keine
Rolle mehr im Siebdruck. Mit dem technischen Fortschritt in den
Bereichen Schablonengewebe, Druckfarben, Schablonenherstellung und
schnell laufenden Druckmaschinen erlebte der Siebdruck seine bisherige Blütezeit
als Dekorations-, Funktional- und Kennzeichnungsdruck.
Unsere heutige Computerwelt wäre ohne den Siebdruck nicht möglich,
Datenleitungen, Leiterplatten, Schaltkreise wurden nun gedruckt und
immer weiter verkleinert. In ihrer Präzision und im räumlichen
Platzbedarf waren diese den Verkabelungen weit überlegen.
Autoheckscheibenheizungen, Tachoscheiben, Herdvorsatzgläser,
Reklameaufdrucke, Holzpanelen, Schrankdekore, Stoffdrucke, Handyschalen,
CD-Bedruckungen, Verkehrs- und Hinweisschilder, keramischer Siebdruck,
Etiketten für alle Arten von Reinigungsmittelflaschen und die Bedruckung
von Glas, auf Drucken von Klebstoff, Direktdruck auf alle nur
erdenklichen Körperformen, Rubbelsilberflächen auf Lotterielosen,
Feuerzeugen, Kisten und Bierkästen usw. Diese Anwendungen sind noch nahezu endlos
fortsetzbar und sind ohne den Siebdruck nicht herstellbar.
Eine Revolution auf dem Beleuchtungssektor, im Auto, aber auch
im täglichen Leben wird die neueste Entwicklung sein, eine im
Siebdruckverfahren bedruckte Folie, die - angeschlossen an eine
Niedervoltspannung - so hell wie eine Glühbirne leuchtet, nur einen
Bruchteil an Stromkosten benötigt und dünner als ein Millimeter ist.
Beispiel: Die Rundumbeleuchtung einer Tankstelle
geschieht mit Neonröhren,
hinter bedrucktem Plexiglas, dieses kostet im Jahr den Betreiber
Unsummen.
Diese Kosten können, wenn man den Erfindern Glauben schenken darf, um
90% reduziert werden.
Die Flexibilität, die unbegrenzte Einsatzmöglichkeit, die
Vielseitigkeit, die hohe Farbschichtdicke, die Wetterbeständigkeit, die
UV-Beständigkeit, die
Abriebfestigkeit sind auch heute noch die Vorteile des Siebdrucks. Somit
ist
der Siebdruck auch heute noch trotz starker Konkurrenz aus dem Bereich
der
Digitaldrucke in der technischen Anwendung nicht
wegzudenken. Digitaldrucke können mit ihren Druckfarben diese hohen
technischen Ansprüche nicht erfüllen.
In der Plakatwerbung hat der Siebdruck in der nahen Zukunft weniger
große Chancen mehr gegen den Digital- und Offsetdruck. Für kurz- und
mittelfristige Beständigkeiten, bei Kleinauflagen und aus Kostengründen
ist hier der Digitaldruck teilweise im Vorteil. Dennoch werden oft noch
Siebdruckplakate hergestellt. Gründe dafür sind die Farbkraft der
Siebdruckfarben oder deren Deckkraft und Beständigkeiten.
Zudem können im Siebdruck problemlos Effektfarben (Metallic, Tagesleucht,
Nachleucht etc.) oder Sonderfarbtöne (z. B. "Coca-Cola-Rot") sowohl
deckend als auch lasierend verdruckt werden.
Wollen Sie es genauer wissen oder bei uns im Betrieb
sehen ?
Siebdruck von FREY - da kommt Farbe auf!

SITEMAP
HOME | PRODUKTE | TECHNIK |
AUSBILDUNG | AKTUELL | FIRMENPROFIL | KONTAKT
IMPRESSUM
|
|